Social-Media-Marketing ist ein großer und stetig wachsender Bestandteil eines jeden modernen Unternehmens.
Das liegt hauptsächlich daran, dass die Nutzung von Social-Media-Plattformen seit Anfang der 2000er Jahre ein fester Bestandteil der Internetnutzung ist. Mittlerweile hat Facebook 2 Mrd. registrierte Nutzer, von denen ca. 1,2 Mrd. täglich aktiv sind. Wer würde sich diesen Marktplatz wohl gerne entgehen lassen?
Social-Media-Marketing ist jedoch nicht dasselbe wie vor ein paar Jahren. Es hat sich in der letzten Zeit stark verändert. Während die große Reichweite in den Anfängen von Facebook und Co. dafür sorgte, dass Marken und Unternehmen genügend Aufmerksamkeit bekamen, zählt heute vor allem der Inhalt einer Seite und das tatsächliche Interesse der Follower. 
Das liegt vor allem daran, dass Facebook den Newsfeed seiner User nicht mit Brand Content überfüllen wollte und daher seinen Algorithmus anpasste, der nun dafür sorgt, dass die Werbung nicht häufiger angezeigt wird als Neuigkeiten der Freunde. Der Newsfeed ist seitdem nicht mehr so einfach zugänglich und der Konkurrenzkampf ist größer geworden. 
Dennoch gibt es noch immer Methoden, die Value Attribution zu erreichen.
Doch was genau zählt heute in der Social-Media-Welt? Wie wird Erfolg hier gemessen? In diesem Artikel stellen wir Dir sieben Schlüsselmetriken vor, die Dir helfen können, Deinen Social-Media-Erfolg zu messen. Im Apotheken Forum findest Du weitergehende Tipps und Tricks, wie Du Schritt für Schritt Deinen Social-Media-Erfolg messen und auswerten kannst.

 

Erfolgsmessung auf Social-Media-Plattformen


Reichweite kommt durch Interaktion. Diese ist somit das Ziel, das es im Social-Media-Netzwerk zu erreichen gilt. Je mehr Interaktionen (Shares, Comments, Likes) ein Post hat, desto sichtbarer und interessanter wird er für Werbezwecke. Wer einen guten Inhalt präsentiert, der die Nutzungsdauer von Usern auf Facebook verlängert, der ist von Facebook natürlich gern gesehen, da er Nutzer anzieht. Dies spiegelt sich in bezahlter Werbung und Sichtbarkeit wider.
Hier folgen 7 Metriken, die Dir Aufschluss über den Erfolg in sozialen Medien geben können.

 

1. Reichweite / Impression


Facebooks Algorithmus weiß, was oft angeklickt oder kommentiert wird und was somit von Interesse und Relevanz für seine Nutzer ist. Aufgrund dieses Wissens entscheidet der Algorithmus, wie sichtbar Dein Beitrag angezeigt wird. Je wichtiger und gefragter der Inhalt, desto wahrscheinlicher ist es, dass Dein Beitrag vielen Usern angezeigt wird. 
Vereinfacht gesagt: Mehr Engagement steigert Deine Reichweite.

 

2. CPC / CPM



Cost-per-Click bzw. Cost-per-Mille (Cost-per-1000-Impressions): Diese Faktoren sind wichtig, wenn es um bezahlte Werbung geht, was auf Social-Media-Plattformen zur Norm gehört. Bei Facebook geht beispielsweise der CPC-Preis runter, wenn Du eine hohe Interaktionsrate erzielst. Es gilt also wieder: Je mehr Engagement Du erzielst, desto besser. Hast Du geringe CPCs, bedeutet das, Facebook mag Dich als Kunden.

 

3. Conversions


Wie oft führt ein Facebook- oder Twitter-Post dazu, dass User auf Deinen Link klicken und dann auf Deiner Seite die Zielhandlung (Kauf, Abo abschließen etc.) ausführen?
Dies lässt sich einfach messen, indem Du auf Deiner Webseite überwachst, welche User durch Social-Media-Kanäle auf Deine Seite gekommen sind.

 

4. Interaktionen


Wie ist das Verhältnis von Usern/Followern und Interaktionen? Hast Du 1000 Follower, die jedoch niemals einen Post liken, kommentieren oder teilen? Dann sind Deine Follower langfristig kaum etwas wert. Auf Instagram scheint es die Norm zu sein, sich Follower zu kaufen, um mehr Reichweite zu erzielen. Ohne die dazugehörigen Interaktionen macht dies jedoch wenig Sinn.

 

5. Engagement Rate


Diese bezieht sich auf jeden einzelnen Post und darauf, wie viel Interaktionen dieser hervorruft. Welcher Inhalt animiert Follower zu Interaktionen und welcher wird ignoriert? Dies ist im Grunde nichts anderes als bewusste Zielgruppenansprache: Wer reagiert worauf?

 

6. Share Rate


Wird Dein Inhalt geteilt, erreicht er auch ohne bezahlte Werbung immer mehr Menschen. Je öfter etwas geteilt wird, desto größer die Reichweite. Dies sollte immer Dein Ziel sein, wenn Du einen Beitrag oder Post verfasst. Hierfür ist guter Content wichtig und ein Mehrwert für den User. Teilen Kunden Deinen Post, ist dies außerdem ein gutes Feedback für Dich und eine wertvolle Empfehlung und somit Mundpropaganda für Deine Marke.

 

7. Video View Retention Rate


Durch das automatische Abspielen von Videos im Newsfeed wird dieser Wert schnell verfälscht, da die User im Grunde nicht auf das Video geklickt haben, es jedoch trotzdem abgespielt wird. Wirbst Du also mit Videos, eignet sich die Auswertung einer Video View Retention Rate (wie lange schaut der User das Video?) besser für die Erfolgsmessung.

Diese sieben Metriken können Dir Aufschluss darüber geben, wie erfolgreich Dein Social-Media-Auftritt ist und was für die User mehr von Interesse ist als anderes. 
Wie Du gesehen hast, geht es vor allem um Interaktionen und Engagement. 
Im Folgeartikel zur Social-Media-Erfolgsmessung zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du diese Metriken anwenden kannst und effektive Erfolgsmessung für Dein Social-Media-Marketing betreibst. Diesen Folgeartikel findest Du im Apotheken Forum.