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Digitales Marketing ist wichtig, das ist den meisten unter uns bewusst. Viele Aktionen werden inzwischen online durchgeführt und immer mehr Menschen nutzen Internet und Smartphone, um an Informationen zu kommen oder Aufgaben zu erledigen. In einem Artikel berichteten wir bereits über das Nutzerverhalten unserer Kunden. Was wollen diese? Welchen Service nehmen sie in Anspruch? In einer Studie von ARD/ZDF im Oktober 2016 kam heraus, dass 84% der Deutschen online sind. Das Smartphone war dabei seit 2016 das am häufigsten genutzte Gerät. So werden auch Social-Media-Kanäle immer stärker genutzt. Und das nicht nur, um sich mit Freunden auszutauschen, sondern auch für digitales Marketing. Mit der Jobbezeichnung Social Media Manager schoss in den letzten Jahren eine Tätigkeit aus dem Boden, die heute vor allem von den ebenfalls ziemlich jungen digitalen Nomaden ausgeführt wird.

 

Was tut ein Social Media Manager?

Eigentlich ist die Definition recht simpel, denn sie steckt bereits im Namen. Ein Social Media Manager verwaltet alle Accounts auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram. „Das kann doch nicht so schwer sein“, denkst Du jetzt? – Nicht in der ersten Instanz. Je nach Größe des Unternehmens und je nach Aufwand kann eine Social-Media-Position jedoch sehr schnell zu einem Fulltime-Job werden. Verwaltung der Beiträge, Moderation der Kommentare, Sicherstellen der Einhaltung von Richtlinien je nach Account und das Beantworten von Nachrichten und Anfragen sind nur die Spitze des Eisberges. Interessant wird es vor allem dann, wenn nicht nur gepostet und kommuniziert wird, sondern auch Anzeigen geschaltet und aktives Marketing betrieben wird. All dies gehört zum Berufsbild eines Social Media Managers und wird oftmals unterschätzt. Denn ein falscher Post kann sehr schnell sehr viele Menschen erreichen. Vermittelt dieser eine falsche oder vielleicht ungewollte Botschaft, wie etwa kürzlich der Dove-Werbespot, kann dies durch Social Media schnell weltweit verbreitet sein. Noch fataler wird es, wenn rechtliche Bestimmungen übertreten oder übersehen werden. Der Ruf hängt oft vom Marketing ab. Im sozialen Netz kann dies jedoch über Nacht zur Stolperfalle werden.

 

Social Media sollte daher eine Position sein

Ein Account sollte nie nur nebenher betrieben werden. Zumindest dann nicht, wenn wirklich aktives Marketing auf verschiedenen Accounts betrieben wird. Alleine die Zeit, die in das Beantworten verschiedener Nachrichten investiert werden muss, sollte gewürdigt werden. Oftmals fehlt jedoch das Budget, um einen externen Social Media Manager anzuheuern. Warum also nicht jemanden aus dem eigenen Haus mit dieser Aufgabe vertraut machen? Dies musst nicht unbedingt Du selbst sein. Es würde sich beispielsweise anbieten, eine junge PTA anzusprechen, die mit Social Media aufgewachsen und ein so genannter Digital Native ist. Denn Digital Natives fällt es oft sehr viel leichter, sich in neue digitale Aufgaben einzuarbeiten, und häufig ist bereits ein natürliches Interesse an diesem Aufgabengebiet da oder sie sind sowieso oft auf Facebook und empfinden es nicht als Belastung, eine Fanpage zu pflegen und Kommentare zu moderieren.

 

Binde Deine PTA ein

Sprich doch einfach mal ganz offen mit Deinem Team. Wer hat Lust auf eine Marketing-Position? Natürlich sollte dies vergütet sein bzw. sollten dafür andere Aufgaben erlassen werden. Ein Mehr an Arbeit sollte auch belohnt und wehrtgeschätzt werden. Die Aufgabe kann natürlich auch unter mehreren Mitarbeitern aufgeteilt werden. Beachte aber, dass mit ihr eine gewisse Verantwortung einhergeht. Diese umfasst die rechtlichen Grundlagen, die Einarbeitung, ein zeitliches Verständnis für Kundeninteraktion und ein gewisses Maß an Kreativität und Zielgruppenrecherche. Teilen sich also zwei oder mehr Mitarbeiter die Position, sollten diese unbedingt Verantwortungsbereiche abklären und miteinander in Kontakt bleiben. Leser verlieren schnell das Interesse, wenn Artikel doppelt gepostet oder Nachrichten nicht beantwortet werden.

 

Wo können PTAs das nötige Know-how erlernen?

Kennst Du schon den Digital Marketing Campus (DMC)? Dieses Programm ist eine gute Möglichkeit, Social Media unter professioneller Anleitung kennen und verstehen zu lernen. Der Kurs ist offen für PTA sowie PKA und kann eine echte Investition in Dein Unternehmen sein. Da der DMC sogar thematisch auf Apotheken zugeschnitten ist, erlernt Dein Team gleich alles Wichtige rund ums digitale Marketing in der Apotheke.

Ein zweiter, jedoch unsicherer Weg wäre die eigene Recherche. Vieles beginnt bei einem generellen Marketing-Verständnis: Welche Zielgruppe möchte ich bedienen? Was wollen diese Leute sehen/lesen? Wie kann ich regelmäßig posten, ohne meine Leser zu nerven? Verfügt eine Deiner PTAs bereits über ein grundsätzliches Marketing-Wissen, können die restlichen Grundlagen für Social Media Management leicht erlernt werden. Ist Dein Team jedoch neu im digitalen Marketing, lohnt sich eine Investition in einen Kurs wie den DMC.

 

Regelmäßig, konstant und interessant

Hast Du Deinen eigenen Social Media Manager gefunden oder beschlossen, dies selbst zu übernehmen, kann es losgehen. Der Schlüssel liegt hierbei in der Regelmäßigkeit. Lasse Deine Accounts nicht einschlafen, überprüfe sie mindestens einmal pro Tag (auch sonntags, denn das Internet schläft nicht). Mache Dir Gedanken über den Content und interessante Inhalte, die Du posten möchtest. Diese sollten immer auf die für Dich interessante Zielgruppe zugeschnitten sein. Mehr Follower kannst Du generieren, indem Du mit Coupons und Aktionen wirbst und die Teilnahme ein Reposten Deiner Artikel erfordert. Dadurch werden Deine Artikel häufiger geteilt und erreichen mehr und mehr Interessenten.

Ob nun mit Kursstrategie oder eigene Recherche, ob Du selbst oder eine PTA: Social Media Marketing ist inzwischen fast unabkömmlich und sollte mit einiger Überlegung angegangen werden. Hast Du dann den Einstieg geschafft, ist alles eine Frage der Kommunikation zwischen Dir und Deinen Kunden. Auf diesem Weg stärkst Du nicht nur die Kundenbindung, Du kannst sogar noch eine ganze Reihe neuer Kunden erreichen.