Instagram, Twitter, Facebook und Co. – Social Media in der Apotheke

 

Social Media Management ist ein großes Thema in der Welt des digitalen Marketings. Facebook hat die stolze Zahl von 2,07 Milliarden monatlichen Usern weltweit. Instagram kommt laut statista.com auf rund 800 Millionen und Twitter kam im letzten Quartal auf 330 Millionen. Das sind eine Menge Menschen. Diesen Kanal nicht für Marketing und Bekanntheit zu nutzen, wäre aus strategischer Sicht nicht zu empfehlen.

Allerdings gehört nicht jeder zur Generation der Digital Natives, nicht jeder ist mit Social Media aufgewachsen und hat sie fest im Alltag integriert und nicht jeder kennt sich mit Social-Media-Marketingstrategien aus. Es lohnt sich jedoch, Social Media Marketing mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch für Apotheker.

 

Social Media Marketing – wie funktioniert das?

Das Gute an Social Media Marketing: Es erreicht mit sehr geringem Aufwand unglaublich viele Menschen. Gerade die jüngere Generation ist in der Welt der sozialen Netzwerke aufgewachsen und nutzt diese meist täglich. Der Einfluss wird also immer mehr wachsen, je mehr die Generationen X, Y und Z zur Hauptkäufergruppe werden.

Ein weiterer Vorteil von Social Media ist, dass ein Like schnell vergeben wird und die meisten es dabei belassen. Wenn du also keine größeren Fehler machst, verspricht dir jedes einzelne Like einen weiteren Zuhörer in deiner Audience. Die meisten User entrümpeln ihre Accounts nämlich eher selten. Das heißt: Wer dich einmal gelikt hat, wird dich wahrscheinlich auch weiterhin verfolgen. Es sei denn, du spamst Deine Follower in einer Tour mit unsachlichen Inhalten zu. Dann kann es schon einmal vorkommen, dass der „Gefällt mir nicht mehr“-Button bemüht wird.

Im Großen und Ganzen bedeutet dies: Du kannst mit wenig Aufwand ein großes Publikum erreichen, es über deine Produkte und Aktionen in deiner Apotheke oder auch Themen, die dir als Medizin-Profi am Herz liegen, informieren und du kannst es sogar für die Kommunikation mit deinen Kunden nutzen. Und alles ohne großes technisches Know-how oder riesige Kosten.

 

Wie aber kommst du nun zu diesen Followern?

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Wege: Investition von Geld oder Investition in Zeit.

Investierst du in Geld, kannst du entweder einen Profi anheuern, der den Rest erledigt, oder Anzeigen und Werbeflächen kaufen. Mit Hilfe von Algorithmen und Daten der Nutzer wird dein Produkt dann ganz gezielt Deiner Zielgruppe angezeigt. In diesem Artikel wollen wir uns jedoch vorerst hauptsächlich mit dem zweiten Weg beschäftigen: der Investition von Zeit.

 

Jeder kann Social Media!

Denn das Gute an sozialen Netzwerken ist: Man braucht gar kein Profi zu sein. Und man braucht auch nicht unbedingt bezahlte Anzeigen. Mit ein bisschen Zeit und Muße kann man auf einem ganz anderen Weg Erfolg haben: durch Like-Propaganda. Denn was früher Mundpropaganda war, wenn man sich unter Freunden traf, das sind heute Likes und Shares. Du hast von einer tollen Veranstaltung erfahren? Teile sie auf der Pinnwand deiner Freunde. Du magst ein Produkt? Like die Facebook-Seite und du wirst Neuigkeiten über das Produkt erfahren. Soziale Netzwerke funktionieren ganz genau wie das „echte“ Leben. Eine Social-Media-Plattform ist also einfach wie ein Marktplatz, auf dem alle sonntags zusammenkommen und sich austauschen.

 

Es geht vor allem um Inhalt – weniger um IT-Kenntnisse

Und hier kommst du ins Spiel: Wenn du möchtest, dass dich Menschen auf dem digitalen Marktplatz empfehlen, dann musst du vor allem erst einmal sichtbar und auffindbar werden.

Zunächst einmal geht es um die Theorie hinter dem Ganzen. Es ist augenscheinlich, wie wichtig die Auswahl der Inhalte ist, die auf Social-Media-Kanälen gepostet werden. Je emotionaler und persönlicher, desto mehr Menschen interessieren sich dafür. Hier zeigt sich wieder, dass eine Social-Media-Plattform im Grunde nichts anderes ist als ein Zusammenkommen von Menschen, die sich austauschen. Sicherlich musst du zunächst einmal sichtbar werden und erste Follower haben. Langfristig gesehen kann jedoch nur der richtige Inhalt dir dabei helfen, erfolgreiches Marketing zu betreiben. Du siehst also: Zu Social Media Marketing gehören vor allem Fachwissen und Marketingstrategien und gar nicht so viel technisches Know-how.

 

Ein eigener Account

Der erste Schritt sollte immer der eigene Account sein. Facebook, Twitter und Co. sind sehr leicht und mit wenigen Klicks einzurichten und so kannst du – falls noch nicht geschehen – schon einmal in die Welt der sozialen Netzwerke hineinschnuppern. Auch kann dir dein persönlicher Account später dabei helfen, die ersten Follower für deine Apotheke – also deine Businessseite – zu akquirieren.

Welchen Account du dir anlegen möchtest, ist bereits eine Frage der richtigen Strategie. Liegen deine Talente eher in Bildern? Bist du leidenschaftlicher Kameramann? Oder schreibst du gern ausführliche Texte? Vielleicht bist du auch besonders gut darin, schwierige Sachverhalte mit deinem Fachwissen in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen. Für jede dieser Nischen gibt es einen Social-Media-Kanal. Welcher sich am besten für dich eignet, ist letzten Endes deine Entscheidung und hängt neben deinen Fähigkeiten auch davon ab, welches Produkt du besonders vermarkten möchtest.