Norman Glaser im Gespräch mit Steffen Nold vom APOTHEKEN FACHKREIS. Steffen Nold arbeitet als Junior Projektmanager Marketingkommunikation bei ALIUD PHARMA® und erzählt über aktuelle Prozessveränderungen durch die Digitalisierung, sich daraus ergebende Chancen für das Marketing der Vor-Ort-Apotheke sowie über die Bedeutung von Communities.

Shownotes:
Tools:
Apps:
Buch:
  • Schramm, Alexandra (Hrsg.) – Online-Marketing für die erfolgreiche Apotheke

Textversion des Interviews

Norman Glaser: Hallo schön, dass ihr wieder rein hört hier beim Podcast APOTHEKEN-FACHKREIS.FM. Mein Name ist Norman Glaser und ich habe mir für euch heute in dieser Podcast-Episode folgendes Thema überlegt. Ist die Digitalisierung das berufliche Grab der Apotheken? Es gab eine heiße Diskussion auf der Fanpage gesunde Kompetenz zu diesem Thema und wie ihr als treue Hörer dieses Podcast wisst, wollen wir mit der Initiative Apotheken Fachkreis den Apotheken helfen erfolgreicher zu sein, vor allem den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen. Es geht dabei besonders um die Stärkung der Patienten- und Kundenbeziehung und damit um die Sicherung der Apotheken-Standorte in Deutschland. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal besonders unterstreichen und für alle Apotheken in Deutschland die Fahne am Mast hochziehen. Deshalb habe ich mir heute meinen Kollegen Steffen Nold vom Apotheken Fachkreis eingeladen und möchte mit ihm genau dazu sprechen. Steffen, schön, dass du dir Zeit genommen hast. Bist du ready und wollen wir loslegen? #00:01:12-5#

Steffen Nold: Klar bin ich ready, Norman. Guten Morgen! #00:01:15-1#

Norman Glaser: Morgen. (lacht) Steffen, du machst derzeit ein berufsintegriertes und projektbezogenes Masterstudium an der Steinbeis Hochschule und konntest bereits zahlreiche Erfahrungen durch Praktika beziehungsweise Werkstudenten-Tätigkeiten und deine Bachelorarbeit in der Pharmaindustrie sammeln. Du warst bei Celesio, Ratiopharm, Bayer und DocCheck. Derzeit bist du im Projektmanagement Marketingkommunikation bei Aliud Pharma und unterstützt uns im Apotheken Fachkreis und was mich besonders freut. Du bist leidenschaftlicher Blogger. Dazu will ich später unbedingt mehr erfahren. Steffen, gib uns doch ein paar Einblicke so in deine Person. Wer ist der Steffen Nold privat und was genau du bei Aliud Pharma machst? #00:01:57-7#

Steffen Nold: Also privat ist der Steffen ziemlich offline eigenstellt. Ich wohne in einer Siebener WG in Ulm und die Hobbys sind, dass ich leidenschaftlich jogge. Ich habe jetzt vor kurzem erst einen Halbmarathon absolviert. #00:02:15-4#

Norman Glaser: Wow! #00:02:15-8#

Steffen Nold: In nur, in 2 Stunden 36 in Ulm. (lachen beide) und das war auch eine Initiative von der Aliud. Also da hatten wir pro Kilometer Geld gesponsert und weiterhin gehe ich auch gern Bouldern, Windsurfen und eigentlich jeden Winter zum Snowboarden. Genau. Weiterhin blogge ich sehr gern wie du schon erzählt hast, aber dazu später mehr. Ich bin aufgewachsen am Bodensee, am schönen Bodensee, im 3000 Einwohner Dorf, in (Burgard?) #00:02:45-6# bei Ravensburg. Danach hat es mich dem Fachabitur erstmal zum Zivildienst verschlagen und dann zum Studium und Studium habe ich in Ulm absolviert, das war Informationsmanagement im Gesundheitswesen. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wie baut sich nun dieses Studium auf? Es ist aus drei Säulen, IT, BWL und Medizin. Und da hat es mich dann schon in die Pharmazie verschlagen. Da habe ich dann schon dafür gebrannt da irgendwann mal hinzukommen. Und glücklicherweise bin ich jetzt bei der Aliud Pharma gelandet. Dann durch die Praktika habe ich auch Erfahrungen gesammelt. Projektmanagement, auch im digitalen Bereich mit Wearables, wie man Patienten remote von der Ferne beobachten kann, dass die Daten dann zum Beispiel bei Krankheiten wie Lungenhochdruck, bei der jeder Schritt zum Arzt schwerfällt, wie man da den Patienten bewachen kann und diese Daten dann zum Arzt liefern kann, der den dann bewacht. Die Station, die haben mich ziemlich weitergebracht und ich bin jetzt echt froh bei der Aliud zu sein und berufsbegleitende Masterstudium zu absolvieren und will hier loslegen mit dem AFK. #00:04:10-0#

Norman Glaser: (lacht) Sehr cool. Man merkt deine Motivation und Begeisterung wirklich an. Und genau deshalb wollte ich einfach auch mit dir in diesem Podcast zum Thema Digitalisierung sprechen, weil das auch so ein bisschen dein Steckenpferd ist. Aber bevor wir da tiefer einsteigen, vielleicht noch ein bisschen so zu deiner Person. Gibt es für dich oder ist in deinem Leben irgendwie so ein Zitat ganz wichtig oder hat es eine besondere Bedeutung? Gibt es so ein Lebensmotto in deinem Leben? #00:04:39-5#

Steffen Nold: Ja also Lebensmotto ist niemals aufgeben, immer die Ärmel hochkrempeln. Ein allgemeines Zitat fällt mir jetzt ein. „Healthcare sector like no other, everything you do, has to be subordinated to your keenness, which is improving patient care“. Und das beschreibt die Aufgabe eigentlich sehr gut, was wir mit dem Apotheken Fachkreis auch vorhaben. Die Apotheken vor Ort zu stärken, so sicher mit digitalen Services und so auch den Patienten, die Kommunikation zum Patienten aufzubauen und diesen eben zu helfen und auch nach der Abgabe des Medikaments weiterhin zu begleiten. #00:05:25-3#

Norman Glaser: Ja. Da hast du was Wichtiges gesagt. Dieses Begleiten und Patientenkommunikation finde ich extrem interessant, weil ja doch oftmals und das hat ja die Diskussion auf Facebook gezeigt, eine große Angst existiert, ersetzt zu werden durch Digitalisierung oder auch digitale Services. Aber dem ist ja aus unserer Perspektive nicht so, weil es geht um die Unterstützung und gerade in Richtung Patientenkommunikation auch um die Entwicklung neuer Lösungen, die dem Apotheken-Team hilft eine bessere Patientenkommunikationen aufzubauen oder auch über den Apothekenbesuch hinaus zu begleiten. Wie nimmst du das Thema Digitalisierung jetzt mal so für dein privates Leben war? Du hast gesagt, du bist sehr offline unterwegs in deinen privaten Aktivitäten. Finde ich sehr sympathisch, geht mir genauso. (lachen) Nichtsdestotrotz beschäftigst du dich sehr intensiv mit dem Thema Digitalisierung. Was glaubst du kommt so auf uns zu? #00:06:30-9#

Steffen Nold: Die Digitalisierung verändert Prozesse in allen Branchen, aber vor allem verändert sich das Gesundheitswesen für mich. Für das Gesundheitswesen eröffnen sich enorme Chancen. Vor allem chronisch Kranke und alte Menschen, wie ich jetzt erzählt habe mit dem Remote Monitoring und den Zusatz Devices wie Wearables, lassen sich eben durch die Digitalisierung, durch die neue Informations- und Kommunikationstechnologien betreuen und weiterhelfen und so erspart das natürlich viel Lauferei sozusagen. Im Gesundheitswesen, Pharmabranche da sind natürlich auch Risiken verbunden. Aber die Chancen wie maßgeschneiderte Arzneimittel auf den Markt zu bringen, von Operationsrobotern, da gibt es ja den Da Vinci. Ob das Operationssystem, das ist auch schon seit 2011 auf dem Markt und das erlaubt eben präzise Schnitte bei Menschen durchzuführen oder was ich auch total interessant finde, ist Big Data Analytics, dass jetzt die Pharmaunternehmen allgemein die Nähe zu den IT-Konzernen wie Google suchen und da gibt es jetzt auch schon die ersten Fusionen mit Sanofi oder mit Novartis. Novartis zum Beispiel hat mit Google die smarte Augenlinse entwickelt zur Überwachung von Diabetikern, des Blutzuckerspiegels. Und ich glaube da geht der Weg hin, dass wir die Riesen Datenmengen aufgreifen und dann analysieren, aufdecken und so eben Risiken vorher erkennen. Und das lässt sich eben sehr schön von Patientendaten realisieren. Ja. #00:08:15-7#

Norman Glaser: Okay. Das heißt, das, was du aufgezählt hast, ist natürlich unglaublicher technologischer Fortschritt. Wenn wir das mal auf die Apotheke projizieren und da kann ich die Ängste natürlich schon verstehen, wenn es darum geht, wirklich Daten zu sammeln. Ich meine, du weißt selbst die Diskussionen, vor allem auch in den Netzwerken ist heißer denn je. Denn es geht um Datenschutz-Thematiken. Es geht um die Macht der Patientendaten. Wer diese Daten hat, der hat natürlich auch einen gewissen Einfluss auf diverse Themen, auf Branchen. Es drängen immer wieder branchenfremde Unternehmen gerade auf den Gesundheitsmarkt. Du hast Google schon genannt. Wie glaubst du darf sich eine Apotheke oder kann sich eine Apotheke positionieren, um dieser Digitalisierung überhaupt zu begegnen, ohne jetzt diese ganzen Insides zu wissen, die du weißt? #00:09:13-6#

Steffen Nold: Als zentrales Medium würde ich so Patientenkommunikation wie Webseite ansehen. Ich habe eine Studie erst gestern gelesen vom Institut für Handelsforschung Köln und da wurden Apotheker befragt und die stimmten zu 60 Prozent ab, dass die Webseite ein Must Have ist für die Apotheke und zur Patientenkommunikation. Und für mich ist es jetzt auch wichtig, dass zusätzlich zur Webseite des Internet 2.0 ist für mich das dynamische und interaktiv, das sogenannte soziale Netzwerk einbindet. Und hier werden Kanäle wie Facebook, Twitter interessant für die Apotheke und hier können die Apotheker mit den Patienten, mit den Kunden kommunizieren, die können eine Beziehung aufbauen und hier Kunden-Events posten, Gesundheitsinformationen oder Umfragen ausstellen und auf Aktionen aufmerksam machen. Und ich finde diesen Weg sehr interessant. #00:10:18-8#

Norman Glaser: Ja. Wie gehst du mit dem Argument um, dass diese ganze Digitalisierung zu einer gewissen Anonymisierung, also auch der Patienten- und Kundenbeziehung führt. Weil die Kunden kommen sowieso in die Apotheke und sind dann vor Ort und können dann von mir auch persönlich betreut werden? Wie argumentierst du in dieser Richtung? #00:10:42-8#

Steffen Nold: Ich bin nicht dazu eingestellt alles online zu machen für die Apotheke. Wir müssen uns auch offline platzieren und es ist nicht die Lösung, das Netz total digital wird, sondern muss auch die Offline-Maßnahmen wie die Betreuung vor Ort, die, aber die dann auch mit digitalen Service Tools zum Beispiel verknüpfen. Man muss auch weiterhin Flyer machen, aber diese ganzen Offline Medien kann man auch alle online einspielen und sozusagen dann die Verknüpfung online von der Vor Ort Apotheke nach Hause zum Patienten knüpfen. #00:11:21-4#

Norman Glaser: Okay. Das, weil das genau jetzt im Moment eher weniger, sagen wir es mal so, weniger stattfindet. Dass der Kontakt zum Kunden eigentlich abreißt, sobald der Kunde die Apotheke verlassen hat. Dann quasi sagst du, die digitalen Medien zu nutzen, um einen verlängerten Kommunikationsweg herzustellen, um eine Beziehung aufzubauen zu den Patienten? #00:11:46-6#

Steffen Nold: Ja. Genau. #00:11:49-3#

Norman Glaser: Steffen, jetzt haben wir in der Apotheke natürlich wirklich geballtes Expertenwissen vom Apotheker, über die PTA, PKA. Wie können die Apotheken vielleicht ihre Spezialisierung fokussiert den Kunden, den Patienten anbieten mit Hilfe der digitalen Medien? #00:12:06-7#

Steffen Nold: Die, Norman, die digitalen Medien, die verknüpfen die Kommunikation mit den Patienten online nach Hause. Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie zum Beispiel Content Management. Der Apotheker kann einzelne Beiträge auf seiner Webseite posten und hier gibt es dann die Möglichkeit, das dann eben von der Webseite die Beiträge auf sozialen Netzwerken bespielt, auf Facebook oder Twitter oder ähnliches. Und so kann man dann die Beziehung zum Patienten schaffen. Facebook bietet da auch eine sehr schöne Möglichkeit mit dem Patienten einen Dialog zu führen, Austausch zu führen, zu kommunizieren und das finde ich eine tolle Sache, wenn man diesen Weg geht, also mit Content Management, dass man die Webseite als zentrales Medium nutzt, da Content platziert und diesen dann verteilt auf verschiedenen Kanäle. #00:13:05-9#

Norman Glaser: Ja. Was mir in dem Zuge gerade auch einfällt, was natürlich ein Super Service auch für die Patienten wäre in Apotheke, dass wirklich dieses Wissen, dieser Content, von dem du sprichst, wirklich auch angeboten wird, zum Beispiel als E-Book als PDF. Wenn man wirklich sagt, diese weiß ich nicht, die 5 besten Tipps gegen das Thema Erkältung oder so, dass man den Kunden auch irgendwie einen Wert schafft, einen hohen Nutzen schafft und den über die eigene Website anbietet oder vielleicht sogar einen Email Newsletter entwickelt, um einmal im Monat saisonal wirklich zu sagen, hey! und das hilft dir, hier die Tipps. Vielleicht noch ein Produkt Bundle mit drauf, um Werte zu schaffen. #00:13:49-5#

Steffen Nold: Genau. Ja. Das sehe ich genauso. E-Mail Newsletter ist ein sehr schönes Medium den Kontakt zum Patienten herzustellen. Ja. #00:13:59-6#

Norman Glaser: Man denkt eigentlich, dass der E-Mail Newsletter eigentlich so ein altes Medium ist. Ist es aber eigentlich gar nicht, weil vor allem der Vorteil, wir kommen in den digitalen Posteingang der Kunden. Während, weiß ich nicht, ist auch so ein bisschen Nachteil, auch von Facebook, dass Facebook limitiert und sagt, in der Timeline der Kunden entscheidet Facebook mehr oder weniger, was da zu sehen ist, da komme ich fast kaum noch rein, wenn ich nicht eine Werbung, bezahlte Werbung schalte. Aber E-Mail-Adressen zu sammeln, das sagst du auch, ist im Grunde mal so die Basis, das Handwerkszeug, um überhaupt digitalen Kontakt herzustellen mit der Zielgruppe. #00:14:38-7#

Steffen Nold: Richtig. Genau. Und der Patient ist auch daran orientiert, Gesundheitsinformationen dann nach Hause zu bekommen. Dann verknüpfen wir uns mit dem Patienten und er kann sich in Ruhe zu Hause Gesundheitsinformationen, wie du schon sagtest, zum Beispiel die Top 5 Tipps gegen Asthma et cetera durchlesen. Und das finde ich eine sehr schöne Sache. Ja. #00:15:03-4#

Norman Glaser: Genau. Eigentlich eine schöne Verlängerung, das Expertenwissen nach Hause zu den Kunden, zu den Patienten. Ja, genau. Finde ich sehr cool. Wie sieht es aus mit der Zeitkomponente? Ich höre immer wieder von den Apothekern. Wenig Zeit, vor Ort in der Apotheke geht viel Zeit natürlich auch drauf, um die Patienten zu beraten. Das ist auch der Fokus, völlig klar. Gibt es vielleicht so den einen oder anderen Trick, den du kennst, wie ich vielleicht meine Website, wie soll ich sagen, so gestalte oder so handeln kann, dass es für mich jetzt nicht so der Zeitfresser wird, sondern, dass es irgendwie produktiv für mich bleibt, machbar bleibt? #00:15:51-1#

Steffen Nold: Für die Webseiten-Aufstellung gibt es verschiedene Content Management Systeme, da braucht man keine Programmierkenntnisse, das ist wie ein Baukastenprinzip. Die kann man sich zusammenstellen. Dann werden auf der Webseite Inhalte wie zum Beispiel ein Blog implementiert, dann gibt es weitere Systeme, die diesen Content von dem Blogeintrag automatisch bei sozialen Netzwerken wie Facebook bespielen. Natürlich lässt sich dann auch noch der Blogbeitrag individuell bearbeiten, aber es geht auch automatisch und erspart einem sehr viel Zeit. Was ich mir auch vorstellen kann, Brainstorming-Methoden in der Apotheke. Wenn man sich mit seinen Apotheken zusammensetzt, Apotheken-Team zusammensetzt, dann kann man hier ein Mindmapping erstellen oder Brainstorming-Methoden anwenden, um einen Redaktionsplan zum Beispiel für das Jahr 2017 zu erstellen. Und das geht auch in kurzen Meetings und lässt sich dann sehr schön auf die zu schreibende Blogartikel anwenden. Eine andere Alternative, was mir so spontan auffällt, zum Beispiel bei Facebook muss man nicht dauernd selber Beiträge posten. Man kann auch sehr schön einzelne Beiträge von anderen Seiten, von anderen Gesundheitsseiten auf Facebook teilen. Und das erspart auch sehr viel Zeit. #00:17:36-9#

Norman Glaser: Was mir vielleicht auch noch zwei Tipps gerade einfallen. Das eine ist die voll automatisierte Website vom Service-Terminal zu nehmen, das wäre auch noch eine Möglichkeit, da brauche ich mich eigentlich um gar nichts kümmern. Nur dann bin ich im Grunde den Content ein, der auf dem Terminal ist und kann so quasi auch im Internet über meine Apotheken Website den Kunden diesen Inhalt anbieten. Das wäre die eine Geschichte und das andere ist, du hast gerade von Redaktionsplan gesprochen. Das klingt am Anfang immer so, wow! Leute, wo soll ich die Zeit hernehmen? Wann soll ich mich hinsetzen und einen Redaktionsplan machen. Ich glaube, wenn man sich vielleicht am Anfang erst mal ein Ziel setzt und sagt, man bringt vielleicht zweimal im Monat irgendetwas, also irgendeinen Inhalt raus. Entweder ist das eine Studie, von der du gesprochen hast oder es ist vielleicht sogar ein selbst geschriebener Blog Artikel oder was ich auch schon gesehen habe, ist, dass der Apotheker ein Video macht, dauert 2 Minuten und zu einem bestimmten Thema spricht und das auf seine Webseite stellt, bei Facebook schaltet, das lässt sich wirklich super einfach produzieren und ich habe vielleicht am Anfang zwei Mal im Monat, dann sende ich vielleicht einmal die Woche und wenn es mir Spaß macht und wenn es mir vor allen Dingen auch die Resonanz bringt und das kann man messen, wie viele Leute schauen sich das, an wie viele Leute sprechen mich drauf an, kann man dann die Frequenz sukzessive erhöhen und lässt vielleicht das Apotheken-Team als solches immer mal wieder einen Inhalt teilen. Was ich auch sehr charmant finde ist, dass, du hast vorhin das Wort Beziehung genannt, weil ich es super wichtig finde, dass eine persönliche Beziehung mithilfe der digitalen Medien möglich ist, wenn die Kunden eben nicht in der Apotheke sind und den Herrn Meier persönlich kennenlernen oder erleben, dass sie dann quasi über die digitalen Medien auch ihn als Person erleben, weil er ein Video gedreht hat oder auch ein Podcast, #00:19:31-0#

Steffen Nold: Ja. #00:19:31-0#

Norman Glaser: Ich würde mich total freuen, wenn es Apotheken gäbe, die einen Podcasts machen. Wie cool wäre das denn. #00:19:35-4#

Steffen Nold: Und Norman, wie cool wäre das denn, wenn die dann einen Podcast machen und diesen Podcast dann bei Meetings in der Apotheke einbinden. So als Training, zu Trainingszwecken, also lehrhafte Videos. #00:19:48-8#

Norman Glaser: Genau. Du sprichst gerade an, du machst perfekte Überleitung zum Thema Training. Ich meine Digitalisierung ist einmal das Thema Kundenbeziehung aufbauen. Vor allem auf Vertrauen aufbauen. Aber auch das Thema Weiterbildung, Fortbildung. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die digitalen Medien eben auch helfen, für die Apotheke oder auch die Apotheken gegenseitig, dieses gegenseitig voneinander lernen, was funktioniert gut, was funktioniert nicht so gut, was ist gerade aktuell an Wissen auf dem Markt. Wie siehst du, kann die Digitalisierung oder ganz spezielle Service-Lösungen helfen, das Thema Weiterbildung zu unterstützen? #00:20:31-7#

Steffen Nold: Natürlich ist auch ein sehr schöner Kanal, den man benützen könnte. Wenn Videos wie du schon sagtest, von sich selbst drehst, von dem Apotheken Alltag, wie man richtig berät et cetera. Wenn dann das Medium von YouTube nimmt und da Videos zum Beispiel postet, da ist der Weg dann ziemlich kurz und man kann sich informieren. Des Weiteren finde ich auch sehr interessant Plattformen, Online-Plattform, die eben zum Wissensaustausch anregen und wo man sich Informationen holen kann. Und da spreche ich vor allem von Communities. Communities ist auch so nicht im privaten Bereich, wenn ich mich über laufende Fußballthemen oder Gesundheitsinformationen informieren will. Ein stetiger Weg und da finde ich für Apotheken Communities sehr interessant. Man kann sich in Communities zu zahlreichen Informationen informieren, Expertenbeiträge gibt es da, in Communities zu Marketing, zu Digitalisierung, Absatzsteigerung et cetera und in den Communities ist eben sehr schön zu sehen, wie da der Dialog ist. Wie sich einzelne Apotheker untereinander austauschen und so ihr Wissen sammeln und dieses Wissen dann im Alltag anwenden. #00:22:06-8#

Norman Glaser: Ja. Finde ich auch super interessant in den Communities zu lernen, wirklich den Austausch zu machen. Wir haben das genauso gemacht. Der Apotheken Fachkreis ist entstanden aufgrund von Ideen und Konzepten von den Apotheken selber. Die Lösung, die da entstanden sind, auch das Service-Terminal ist mit Apotheken entstanden, die gesagt haben, das Thema Beratung ist mir extrem wichtig, damit ich mich als Experte wirklich auch meinen Kunden und den Patienten präsentieren kann, um hier wirklich auch echte Hilfe zu leisten und das Terminal im Grunde das komplexere Gesundheitsthema visualisiert oder durch Videos unterstützt, dass hier dieser Beratungsprozess unterstützt wird. Bis hin zu den Services. Vielleicht können wir an dieser Stelle einfach mal ein Aufruf machen an die Zuhörer uns die Themen zu nennen, wo ein echter Bedarf an Weiterbildung wäre, für die eigene Vermarktung zum Beispiel der Apotheke, vielleicht zu bestimmten gesundheitlichen Themen, vielleicht gibt‘s da ein Interesse an den einen oder anderen Themen, sodass wir das vielleicht hier in einem Podcast nochmal aufgreifen können oder auch im geschützten Bereich. Das werden die Teilnehmer im Apotheken-Fachkreis kennen, auf dem Terminal diese Weiterbildungsprogramme oder auch Coachings anbieten, zum Beispiel im E-Mail Marketing. Wenn es da einen Bedarf gibt oder wie erstelle ich einen Film, wie kann ich den auf YouTube und Facebook hochladen oder so. Ich denke da freuen wir uns einfach, wenn wir so ein bisschen Input bekommen. #00:23:40-0#

Steffen Nold: Oder, wenn Informationsbedarf herrscht zur Facebook-Darstellung zum Beispiel. Wie erstelle ich meine Facebook-Seite? #00:23:50-2#

Norman Glaser: Ja wichtig. Ja genau. Zum Beispiel ja. Ich glaube, da brauchen wir einfach ein bisschen Input, einfach mal, um zu hören, was da so interessant draußen wäre, um vielleicht den einen oder anderen Experten entweder hier im Podcast einzuladen oder wirklichen eine konkrete Schulung, Webinar oder sowas auch auf dem Terminal anzubieten. Absolut. Ich möchte noch einmal zur Angst zurück. Ich berate auch andere Branchen, andere Unternehmen in anderen Branchen. Und immer wieder begegnet mir die Angst vor der Digitalisierung, dass automatisierte Prozesse Arbeitsplätze reduzieren oder man nicht mehr gebraucht wird, weil irgendein System oder ein Roboter irgendwas übernehmen kann. Ich bin da ehrlich gesagt noch so vom alten Schlag, weil ich irgendwie so ein bisschen auch sehe, wir müssen Brücken bauen zu offline und online. Ich glaube nicht, dass digital oder online offline ersetzt, genau wie du auch gesagt hast, sondern, dass wir hier einfach schauen müssen, wie können wir eine Verbindung herstellen? Und wie kann man vor allen Dingen digital unterstützen und nicht ersetzen? Das ist mir auch noch mal wichtig an dieser Stelle zu nennen. Begegnet dir diese Angst oder ist diese Angst so in deiner beruflichen Laufbahn, auch bei anderen Stationen in deinem Leben, ist dir diese Angst vor der Digitalisierung begegnet oder die Angst auch vor Veränderung? #00:25:12-9#

Steffen Nold: Ja die ist mir begegnet, aber hauptsächlich war es so, dass wir mit der Digitalisierung Vorteile geschafft haben, für jeden und das ist das Schöne an der Digitalisierung, dass die unterstützt, wie du schon sagtest, dürfen wir die Offline Medien nicht abschalten, aber wir müssen die Digitalisierung nutzen, um die Offline-Medien zu stärken. Wie jetzt zum Beispiel bei Apotheken. Wir dürfen nicht aufhören, Flyer zu erstellen oder andere Offline-Medien einzusetzen. Aber wir sollten dann diese Medien auch online bespielen, um eine zusätzliche Reichweite zu schaffen und die Verknüpfung zum Patienten nach Hause. Genau. #00:25:59-5#

Norman Glaser: Ja. Ich bin völlig bei dir, nicht ersetzend. Wie ich schon gesagt habe. Und vor allen Dingen sollten wir den Markt glaube ich nicht anderen überlassen. Also ich finde es wichtig, dass die Apotheken selbst die Verantwortung nehmen oder sich selbst in den Fahrersitz setzen und sagen, wir wollen unsere Branche eigentlich selber mitgestalten und nicht irgendwelchen Startups aus Silicon Valley das Feld überlassen, sondern ich denke nämlich auch die Gesundheitsversorgung ist deshalb in Deutschland auch so gut, weil es die Apotheken gibt und deswegen auch hier noch mal das ganz klare Statement auch von uns, dass wir, wenn wir gemeinsam an den Themen arbeiten und gemeinsam Lösungen entwickeln, wir dieser ganzen, diesen ganzen Digitalisierungswahn auf eine, auf eine angenehme aber vor allen Dingen erfolgreiche Weise nähern. Dass es wirklich den Apotheken hilft und die Standorte in Deutschland wirklich sichert. Weil ich glaube, wir brauchen keine amerikanischen Verhältnisse in Deutschland, sondern wir brauchen (lacht) genau, sondern wir brauchen einfach die Experten, die wir haben und wenn es uns gelingt da einen Beitrag zu leisten, dann haben wir mit der Initiative Apotheken Fachkreis einfach schon gewonnen. #00:27:18-9#

Steffen Nold: Zum Beispiel ist auch in der Beratung ist auch nur ein einzelnes Video interessant, wenn jetzt zum Beispiel jemand einen Inhalator kauft, dann kann ihn sehr schön anhand eines Videos zeigen, wie der funktioniert. #00:27:34-9#

Norman Glaser: Schön. #00:27:34-9#

Steffen Nold: Wie der Prozess abläuft und dieses Video kann man dem Patienten dann auch nach Hause schicken und er kann sich es zu Hause noch einmal durchlesen, durchschauen. #00:27:46-4#

Norman Glaser: Ich glaube das, was du gerade gesagt hast, das Beispiel ist ein schönes Beispiel dafür, dass man als Apotheke viel ausprobieren kann und schauen kann, was funktioniert da draußen wirklich. Die Studie, von der du gesprochen hast, die du mir auch geschickt hast steht auch drin, dass die Kernzielgruppe des Internets, also mehr als 50 Prozent im Alter zwischen 30 und 49 Jahren sind. Wir reden eigentlich nicht mehr von den von den jungen Leuten, so 20 plus, die da im Internet sind, sondern wir können glaube ich per se sagen, alle sind digitalisiert. Also meine Oma ist meine Facebook-Freundin und ich denke, wenn wir uns das bewusst machen und wenn die Apotheken den Mut haben und wir helfen da gerne weiter, den Mut haben Dinge auszuprobieren inwieweit die eigene Website zu einem Wissensspeicher werden kann für die Kunden oder eine Facebook oder YouTube Seite irgendwie einen Mehrwert liefern kann, wie du gerade gesagt hast mit den Videos, dann kann man mit ganz wenig Budget und auch wenig Zeitaufwand, das muss nicht der Hauptjob werden, um Gottes Willen, sondern mit wenig Zeitaufwand wirklich das Wissen des Apothekers, der PTA, PKA, wirklich transportieren und ich finde einfach auch diesen, was mich so begeistert an dem Apotheken Fachkreis ist dieser Gemeinschaftsgedanke, dass wir uns gegenseitig helfen, dass wir Wissen teilen, Erfahrungen teilen und wir vielleicht gemeinsam wirklich diese Branche revolutionieren. #00:29:19-1#

Steffen Nold: Absolut. Ja. #00:29:20-4#

Norman Glaser: Steffen, ich habe noch so eine kleine Quick Q&A Session. Ich stell dir einfach ganz viele Fragen hintereinander, ist übersichtlich (lachen) und du antwortest einfach mal spontan, was dir dazu einfällt? #00:29:30-9#

Steffen Nold: Okay. Ja. #00:29:32-4#

Norman Glaser: Okay. Was hat dich anfangs davon abgehalten dich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen? #00:29:37-4#

Steffen Nold: Zeitschriften. #00:29:38-3#

Norman Glaser: Zeitschriften? #00:29:39-5#

Steffen Nold: Ja. Zuerst habe ich in öffentlichen Verkehrsmitteln immer die ganzen Menschen mit ihren Tablets sehen, mit ihren E-Books und et cetera und ich bin trotzdem noch der Mensch, der gerne Zeitschriften, Print liest und das ist für mich ein sehr schönes Medium auch abzuschalten, weg von der Digitalisierung zu kommen, aber dann nach einer gewissen Zeit hat es mich dann (lacht) selber gepackt und ich lese jetzt nur oftmals die ganzen Zeitschriften als E-Books auf dem Smartphone oder Tablet unterwegs. #00:30:26-5#

Norman Glaser: Okay. (lachen beide) Welcher Moment oder Rat hatte einen besonders nachhaltigen Einfluss auf dein heutiges Leben? #00:30:33-8#

Steffen Nold: Das war die Erfahrung während meines Studiums im Bachelor. Da ist auch das erste Projekt zur Digitalisierung gekommen und das hat mich dann auch dahingetrieben, wo ich jetzt (lacht) heute stehe. Es war eine riesige Erfahrung mit der Bachelor Arbeit und da war ich dann noch Werkstudent und da habe ich in Stuttgart gearbeitet und hatte nebenher noch Vorlesungen in Ulm gehabt. Musste dann immer pendeln und es hat mich ziemlich gestärkt und hat mich jetzt dahin gebracht, wo ich heute bin, zur Aliud Pharma und Projekte der Aliud Pharma, der Apotheken Fachkreis. Das hat in mir auch noch was bewegt, was mich total fasziniert den Apotheken vor Ort zu helfen, zu unterstützen und so die Apotheken zu sichern. Genau. #00:31:38-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Kannst du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was du selbst einsetzt? #00:31:45-1#

Steffen Nold: Ja WordPress zum Beispiel. Ich habe einen eigenen Blog, wie du schon sagtest, und da bearbeite ich meine Webseite mit dem Tool WordPress. #00:31:58-3#

Norman Glaser: Genau. WordPress ist im Grunde ein Content Management System, mit dem man relativ einfach eine eigene Webseite und sogar ein Blog betreiben kann. Vielleicht an dieser Stelle, erzähl uns ein bisschen was über deinen Blog. #00:32:09-6#

Steffen Nold: Ja sehr gerne, Norman. Ich mache nebenher noch ein Blog, einen Gesundheits-Blog und da berichte ich über die Digitalisierung, über die Chancen, der ist eingeteilt in News, (unv.) #00:32:24-5# Startups und Apps und da wie ich schon sagte gibt es dann bei News Neuigkeiten wie Sanofi schmiedet die Diabetes Allianzen mit Google oder Videos von Dr. Johannes Wimmer, Startups berichte ich auch immer wieder über Neuigkeiten, was auf dem Markt geschieht, wie der sich entwickelt. Genau. #00:32:47-9#

Norman Glaser: Und wie heißt dein Blog? #00:32:49-9#

Steffen Nold: Whatshealth. #00:32:51-9#

Norman Glaser: Okay verlinken wir in den Shownotes zu dieser Episode und erzählt uns nochmal ganz kurz einfach mal so zwischenrein, wie hast du angefangen mit dem Blog? Wie oft hast Du gebloggt am Anfang? War das täglich oder wie bist du gestartet, so die ersten Versuche? #00:33:07-2#

Steffen Nold: Die ersten Versuche waren, es war ein steiniger Weg. (lacht) Ich mache es mit meinem Kumpel und wir hatten als Erstes dann eben die Idee über die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu berichten. Und da haben wir dann die Webseite erstellt mit WordPress und haben uns einen Redaktionsplan überlegt. Wir haben uns überlegt, wie können wir die Zielgruppe beziehungsweise die User am besten erreichen? Mit welchem Takt an veröffentlichten Beiträgen. Ist es sinnvoll jeden Tag einen Blogeintrag zu veröffentlichen oder einmal im Monat? Und schlussendlich haben wir uns dann dem Redaktionsplan überlegt, dass wir täglich immer Informationen, dass wir recherchieren und dann einmal die Woche ein Blogbeitrag schreiben und diesen auf der Webseite veröffentlichen und auf Facebook. Dann nach einer Weile war uns irgendwie klar. Das ist zu wenig. Wir kriegen da zu wenig Reichweite und wir haben dann sehr schön Facebook benutzt und haben dort kurze Beiträge bespielt. Wir haben Beiträge von anderen Seiten gezeigt und so haben wir die Reichweite dann bei Facebook bekommen an Usern und die haben wir dann natürlich durch unsere zusätzlichen Blogbeiträge auf unserer Webseite, die wir auch bei Facebook bespielt haben, auf unsere Webseite gezogen. Zusätzlich gibt es auch die Option, dass man auf der Webseite seine Facebook-Page einbindet, dass man da kleine Ausschnitte von den letzten Postings hat. Und so war natürlich unsere Webseite auch immer brandaktuell, weil wir bei Facebook jeden zweiten Tag etwas veröffentlicht haben. #00:34:57-8#

Norman Glaser: Wow! Das ist natürlich viel. Ihr habt einfach viel Energie dareingesetzt. Man hätte das wahrscheinlich auch ein bisschen kleiner starten können. Aber ihr wolltet die große Challenge. (lachen) #00:35:11-0#

Steffen Nold: Genau. #00:35:11-9#

Norman Glaser: Aber sehr cool, dass ihr es probiert habt und vor allen Dingen, interessant auch, dass man so seine eigene Reichweite aufbauen kann. Dass Leute, die das Thema interessiert, natürlich auch folgen. Das ist auch so ein bisschen der Link zu dem Tipp, den du vorhin gegeben hast als Apotheke wirklich hier, muss jetzt nicht in dem Ausmaß sein, wie ihr das gemacht habt, aber als Apotheke wirklich mal klein anfängt. Wichtig ist, dass man überhaupt anfängt. #00:35:35-0#

Steffen Nold: Mhm (bejahend). Genau. Da bin ich auch voll bei dir, Norman. Was ich auch interessant finde. Durch Content Management, durch Webseiten oder Facebook-Posts da bekommt man eine riesige Reichweite. Andere Leute, andere User schreiben dich auf einmal an und fragen, hey! du hast einen sehr interessanten Blog, wie wäre es, ob ich auch mal bei dir einen Blogbeitrag veröffentlichen darf? Und so wie wir vorhin davon gesprochen haben, bietet eben die Digitalisierung Online Marketing auch so eine Art Verknüpfung mit anderen, finde ich ziemlich interessant. #00:36:10-9#

Norman Glaser: Ja. Das ist die Idee des Vernetzens natürlich. Die Community vernetzt sich. #00:36:15-8#

Steffen Nold: Genau. #00:36:16-0#

Norman Glaser: Und das funktioniert regional genauso wie überregional. Als Apotheke habe ich durchaus auch eine gewisse Zielgruppe, die ich in meiner Region erreichen kann und wenn ich mich hier wirklich als Experte und das ist auch das, was ich immer wieder betone, sich da wirklich einen Expertenstatus aufzubauen, also auch auf gewisse Weise eine Alleinstellung zu finden und einen Grund zu geben, warum die Patienten und Kunden direkt in meine Apotheke kommen sollen. #00:36:41-2#

Steffen Nold: Mhm (bejahend). #00:36:42-0#

Norman Glaser: Genau. Schön. #00:36:43-1#

Steffen Nold: Ja die genau. #00:36:45-1#

Norman Glaser: Welche 3 Mobile Apps nutzt du am liebsten? #00:36:48-3#

Steffen Nold: (unv.) #00:36:49-9# Apps, also Spotify auf jeden Fall Morgen, wenn ich aufstehe, muss ich Musik hören. Da wird dann gleich Spotify eingeschaltet. Dann natürlich Facebook, weil ich auch beruflich damit zu tun habe und Instagram für den privaten Bereich. #00:37:06-0#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Okay. Welche Musik hörst du gern? #00:37:09-1#

Steffen Nold: Musik, ich höre Querbeet alles eigentlich. Ich habe jetzt nicht Bevorzugtes wie Hiphop oder Elektro Minimal. Ich bin da ziemlich offen. #00:37:20-8#

Norman Glaser: Okay. Also alles, was gute Laune macht? #00:37:22-8#

Steffen Nold: Genau, richtig. #00:37:24-8#

Norman Glaser: Kannst du uns noch ein Buch empfehlen, das für dich einen großen Mehrwert hatte? Wie heißt das Buch und worum ging es in diesem Buch? #00:37:31-3#

Steffen Nold: Ich habe jetzt erst vor einer Woche will ich auf E-Book abzielen. Das ist Online Marketing für Apotheken und da habe drin rumgestöbert und da gibt es auch zahlreiche Tipps und Hilfestellungen wie die man die Apotheke online platzieren kann. #00:37:51-8#

Norman Glaser: Okay. Dann verlinken wir das doch einfach auch in den Shownotes. (lachen) Und kannst du uns zum Schluss noch einen Tipp mit auf den Weg geben oder den Apotheken einen Tipp mit auf den Weg geben in Bezug auf das digitale Zeitalter, in dem wir nun leben und wie wir dich am besten erreichen können? #00:38:13-2#

Steffen Nold: Ja. Ein Tipp ist von meiner Seite. Man sollte das digitale Zeitalter nutzen. Das digitale Zeitalter unterstützt einen wie zum Beispiel im Online Marketing. Man kann sehr schön überregional Beziehungen zu den Patienten schaffen und nicht nur zu Patienten, Kunden, sondern auch Communities spielen für mich eine wesentliche Rolle. Man kann in Communities eintreten, kann sich untereinander und mit anderen Experten austauschen. Man kann da kann wachsen und so die Vor-Ort Apotheke weiterbringen, sichern, stärken. Und da spielt die Digitalisierung des Online Marketings eine sehr wesentliche Rolle und man muss den Weg mitgehen. Aber man sollte nicht die Angst haben, dass man nur noch digital eingestellt ist, dass man nur noch Online Maßnahmen betreibt, sondern, dass man weiterhin auf seine altbekannten Offline-Medien, Maßnahmen weiterhin zurückgreift. Genau. Am besten (lacht) erreicht man mich dann natürlichen in Laichingen bei der Aliud Pharma und gerne gebe ich auch noch meine E-Mail-Adresse dann nach dem Podcast dann frei bei Fragen und Anregungen. #00:39:41-5#

Norman Glaser: Genau. Wir verlinken die Kontaktdaten zu dir, vielleicht auch auf Facebook einfach in den Shownotes. Ich denke wir konnten zumindest vielleicht dem einen oder anderen Apotheker, dann haben wir schon viel geschafft, wenn wir es bei einem schaffen, die Angst vor der Digitalisierung so ein bisschen nehmen und konnten so ein bisschen Einblicke geben in die Chancen, die eigentlich in diesem Veränderungsprozess, in dem wir tatsächlich leben, zu geben. Wir werden noch mal eine eigene Podcast Folge machen zu den Risiken, weil das dürfen wir natürlich nicht ausblenden, das gibt es natürlich auch. Wir wollen das Thema ja hier nicht schönreden, sondern es gibt natürlich auch Risiken oder Bedenken, um auch noch mal hier tiefer einzusteigen. Aber ich finde genau wie du auch, dass die Digitalisierung auf keinen Fall das berufliche Grab der Apotheken ist. #00:40:30-3#

Steffen Nold: Niemals. #00:40:32-1#

Norman Glaser: (lacht) Okay. Steffen, hab vielen Dank für das Interview. Es hat mich sehr gefreut. Wir bleiben natürlich in Verbindung und machen vielleicht mal noch eine Episode zu einem anderen Thema. Ich wünsche dir eine schöne Zeit und vielen Dank nochmal. #00:40:45-1#

Steffen Nold: Ich danke dir, Norman. Vielen Dank für den Podcast und wünsche dir in diesem Zuge einen schönen Tag. #00:40:52-6#

Norman Glaser: Dir auch. Bis dann! Ciao! #00:40:54-0#

Steffen Nold: Ciao! #00:40:55-3#