Es gibt viele Bereiche in Ihrer Apotheke in denen es wichtig ist, neue Ideen zu entwickeln. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie sich gut im Markt positionieren und durch ein markantes Profil für Ihre Kunden attraktiv und gut sichtbar werden. Um das zu erreichen, ist die Entwicklung eines Konzeptes hilfreich, welches auf Basis Ihrer Ideen entsteht. Das heißt, die Ideenfindung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Konzeptarbeit.

Auch zur Verbesserung aller Abläufe in Ihrer Apotheke, wie beispielsweise im Personalmanagement oder in der Warenwirtschaft sind kreative Ideen gefragt. Ebenso bei der Gestaltung Ihrer Apotheke, bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie und bei allen inhaltlichen Themen, hängt der Erfolg auch von Ihren Ideen und Ihrem Einfallsreichtum ab. Nach welchen Kriterien soll die Freiwahl gestaltet werden und wie können Sie die Gestaltung mit Ihren monatlichen Schwerpunktthemen verbinden? Wie finden Sie spannende Themen für Ihren Blog und was soll der nächste Newsletter beinhalten?

Kreativitätstechniken

Die Lösung für eine professionelle Ideenfindung ist eine methodische Vorgehensweise. Es gibt eine Vielzahl von Techniken und Methoden zur Entwicklung von Ideen, die Sie für Ihre Zwecke nutzbar machen können und die Sie zum Teil vielleicht auch schon kennen. Entscheidend dabei ist, diese Techniken auch konsequent einzusetzen. Hier finden Sie eine Auswahl an einfachen anwendbaren Methoden, die Ihnen bei der Ideenfindung helfen können.

  • Brainstorming

Eine bewährte Methode, um kreative Prozesse zu beginnen, ist das Brainstorming. Das Prinzip basiert darauf, Ideen zu sammeln, zu ordnen und zu bewerten. Darüber hinaus können Sie Ihre Ideen visualisieren, was den kreativen Prozess zusätzlich anregt und assoziative Verknüpfungen im Gehirn begünstigt. In der einfachsten Form des Brainstormings schreiben Sie einfach alles, was Ihnen zu einem Thema einfällt auf einen Zettel oder auf eine große Fläche und schauen dann in einem zweiten Durchgang, was zusammenpasst und was einer genaueren Überprüfung standhält. Beispielsweise bei der Namensfindung kann diese Methode hilfreich sein, wenn Sie zum Beispiel Kategorien für Ihre Website bilden wollen oder Überschriften für Texte suchen.

Wenn man gemeinsam im Team ein Brainstorming durchführen will, kann jeder seine Ideen auf Zetteln oder Karten notieren und diese auf eine Wand oder Flip-Chart pinnen. Anschließend können die Ideen diskutiert und geclustert werden, das heißt man bildet thematische Gruppen. So könnte sich beispielsweise jeder im Team Themen für den Blog auf der Website überlegen, wie beispielsweise “Symptome bei Bluthochdruck”, “Neue Öffnungszeiten” oder „Wohlfühlpaket zur Erkältungssaison”, welche dann in Gruppen wie Indikationen, News und Angebote zusammengefasst werden können.

  • Mindmapping

Eine strukturiertere Methode zur Ideenfindung und auch als Ausgangspunkt für komplexere Konzepte sehr gut geeignet, ist das Mind-Mappping. Hierbei wird das zentrale Thema, zum Beispiel Marketing, in die Mitte eines leeren Blattes geschrieben. Davon ausgehend werden dann Kategorien und Schlüsselbegriffe gebildet, die sich in einer Baumstruktur immer weiter verästeln.

Auf der ersten Ebene könnten Sie beispielsweise Bereiche definieren, wie Anzeigen, Website, Newsletter, Bonusprogramme oder dergleichen. Oder Sie benutzen die erste Ebene für Oberbegriffe wie Zweck, Herausforderungen, Umsetzung und Budget. Auch W-Fragen sind hier denkbar: Wie? Wer? Wann? Weshalb? Umso weiter Sie die Mind-Map verzweigen umso konkreter werden die Begriffe. Am Ast mit dem Begriff Newsletter könnten dann auf der nächsten Ebene Begriffe stehen, wie E-Mail-Adressen, Versand, Gestaltung, Themen etc. Das Gehirn beginnt seine Gedanken frei zu entfalten, assoziiert neue Begriffe und bildet Kategorien. Eine Anleitung für das Mind-Mapping finden Sie auch HIER.

Mittlerweile gibt es hierfür auch eine geeignete Software, die Ihnen die Gestaltung einer Mind-Map erleichtert und es ermöglicht, eine Mind-Map gemeinsam mit Menschen an verschiedenen Orten zu bearbeiten. Häufig sind Basisausführungen frei erhältlich und erst Businesslösungen mit umfangreicheren Funktionen kostenpflichtig. HIER finden Sie eine Auswahl von Mind-Mapping-Tools.

  • ABC-Liste

Um eine ABC-Liste zu erstellen, schreiben Sie das Thema, zu dem Sie Ideen sammeln möchten, am oberen Rand eines Blattes auf, zum Beispiel Schaufenstergestaltung. Darunter listen Sie das Alphabet vertikal auf der linken Seite auf, so dass rechts daneben noch genügen Platz für Ihre Assoziationen bleibt. Dann beginnen Sie, innerhalb von 5 bis 10 Minuten alles aufzuschreiben, was Ihnen zu dem Thema einfällt. Sie wandern einfach das Alphabet rauf und runter und schreiben ohne groß nachzudenken dort etwas hin, wo Ihn etwas einfällt. Zum Beispiel bei S: Schnupfen, Saison, Staub, Stress, Sonderangebot, stilvoll oder bei H: Husten, Herbst, Heiserkeit etc.

Wenn Ihnen zu bestimmten Buchstaben nichts einfällt, lassen Sie diese einfach leer. Es geht einfach darum, frei zu assoziieren und direkt auf das Unterbewusstsein zuzugreifen, ohne direkt mit dem Verstand zu arbeiten. Wenn Sie die Ideensammlung abgeschlossen haben, markieren Sie die Ideen, die Sie verwenden möchten. ABC-Listen können Sie sowohl alleine, als auch in Gruppen anwenden.

Es gibt noch viele weitere Kreativitätstechniken, die Sie zur Konzeptarbeit und zur Ideenfindung nutzen können. Die Verwendung hängt vom Thema, den Vorlieben der Benutzer und von der Situation in der sie angewendet werden ab. Bei all diesen Techniken ist es wichtig, dass die Output-Phase zunächst nicht bewertet oder durch die Gruppe negativ kommentiert wird. Gute Ideen entstehen häufig dann, wenn man „ohne Schere im Kopf“ denken kann und ohne befürchten zu müssen, dass man etwas Unqualifiziertes von sich gegeben hat. Die Bewertung und Überprüfung findet erst in einer zweiten Phase statt. Auch wenn der Einsatz dieser Methoden für Sie vielleicht ungewohnt ist, lohnt es sich sie auszuprobieren. Für den Erfolg Ihrer Apotheke ist es wichtig, immer wieder neue Wege zu gehen und sich und die Apotheke weiterzuentwickeln.

Kreativität und Wissenstransfer in der AFK-Community

Gute Ideen entstehen häufig auch durch den Austausch mit Gleichgesinnten. Der APOTHEKEN FACHKREIS steht für innovative Ideen und einen gemeinschaftlichen Transfer von Know-how und Wissen. Die Teilnehmer im APOTHEKEN FACHKREIS sind über geschlossene Gruppen auf Facebook, Xing und LinkedIn miteinander vernetzt, motivieren sich und lernen voneinander. Exklusives Expertenwissen aus den Bereichen Marketing, Verkauf und Digitalisierung liefert Ihnen darüber hinaus wertvolle Anregungen und Impulse um Ihre Apotheke auf das nächste Level zu bringen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich im regionalen Umfeld auf persönliche Weise zu begegnen. Entsprechend ihrer Bedürfnisse und Interessen entwickeln sich diese lokalen Gruppen überall in Deutschland und organisieren informelle Treffen, Workshops oder Seminare. Kommen Sie an Board und nutzen Sie die Intelligenz dieser starken Gemeinschaft, um Ihre Apotheke mit guten Ideen weiterzuentwickeln.

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Gemeinsam mit den teilnehmenden Apotheken im APOTHEKEN FACHKREIS und professionellen Kooperationspartnern entwickeln wir Lösungen, mit denen sich Vor-Ort-Apotheken zeitgemäß und modern positionieren können.

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