Das Internet hat sich längst zu einem Ort entwickelt, in dem der Verbraucher nahezu alles findet, was er sucht. Insbesondere für Apotheken kann darin ein wichtiges Werkzeug liegen, um von Kunden besser gefunden zu werden und über cleveres Marketing einen Dialog aufzubauen. Dabei muss es auch nicht schwierig sein, sich gegen die Konkurrenz der anderen Anbieter zu behaupten. Die nachfolgenden Tipps sichern Ihnen eine optimale Positionierung im Internet und lassen Ihre Apotheke zu einem lokalen Unternehmen mit überregionaler Reichweite wachsen.

1. Mit den richtigen Keywords ans Ziel

Neben Bildern und Links wird der größte Inhalt Ihrer Webseite in Texten liegen. Dabei kann es sich um News im Gesundheitsbereich, Pflegetipps, Dosierungsratgeber für Medikamente oder ähnliche Themenkreise handeln. Doch es ist nicht nur zwingend wichtig, was gesagt wird, sondern wie das geschieht. So lässt sich die Webseite im Ranking der Suchmaschinen etwa durch die Nutzung bestimmter Schlüsselworte verbessern. Das gelingt jedoch nur, wenn zuvor eine grundlegende Analyse der gebräuchlichen Begriffe in Texten mit gesundheitlichen Inhalten durchgeführt wird. Ein geringer Einsatz an Mühe und Zeit also, der sich durchaus lohnen dürfte.

Vor dem Schalten einer Anzeige oder dem Veröffentlichen eines Textes können die von Google AdWords bereitgestellten Tools dabei helfen, eine Eingrenzung der im medizinischen und pharmazeutischen Bereich am häufigsten gesuchten Wörter vorzunehmen, und diese abermals auf den Bedarf des Apothekers zu optimieren. Bei der dafür durchzuführenden Recherche bedient sich Google aus einem Pool an Millionen von Webseiten, um in ihnen die Begriffe mit der größten Relevanz zu suchen. Auf diese Weise lässt sich etwa schon die Überschrift oder ein Kurztext derart perfektionieren, dass der Nutzer zukünftig bei der Eingabe dieser Wörter in die Google-Suche schnell Ihre Apotheke findet.

2. Verbesserung der Zielgruppenansprache

Allerdings ist es nicht alleine damit getan, die Webseite mit Inhalten zu füllen und dabei besonders wichtige Schlüsselbegriffe zu verwenden. Eine genaue Abstimmung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Seitenbesucher sowie der schon vorhandenen Kunden sollte stattfinden. Damit ist es möglich, die große Zahl an Gästen in bestimmte Zielgruppen einzuordnen und für diese jeweils das Marketing zu verfeinern. Das gelingt, indem die Interessierten nach Geschlecht, Alter, Kaufverhalten, Interessen, vorliegenden Krankheiten oder ähnlichen Kriterien unterschieden werden, um daraus spezifische Maßnahmen abzuleiten. Der Apotheker erhält damit binnen kurzer Zeit wertvolle Informationen über seine Kunden und kann sowohl sein Marketing als auch sein Angebot entsprechend anpassen.

Zudem wird mit dieser Maßnahme ermöglicht, Ihre Zielgruppen genauer zu erreichen: Jeder Gast der Webseite wird sich durch die eigens auf seine Vorgaben angepassten Anzeigen und Texte persönlich angesprochen fühlen. Aus der Vielzahl an Angeboten konkurrierender Webseiten findet er hier ein optimiertes Repertoire an Informationen und Serviceleistungen, ohne allzu lange danach suchen zu müssen. Er wird diesen Service zu schätzen wissen und auch gerne zu Ihnen in die Apotheke kommen.

3. Durch Auswertung zur verbesserten Feinabstimmung

Allerdings wird sich nicht jede geschaltete Anzeige oder jeder geschriebene Text anhand der bisherigen Tipps zu einem Verkaufsmagneten entwickeln. Immer wieder bedarf es der Analyse: Welche Werbung spricht die Zielgruppe besonders gut an und verleitet sie zur weiteren Informationsbeschaffung oder sogar zum Kauf der Waren – und welche wird von den Gästen nicht so oft wie gewünscht angeklickt? Mit einem Reportingtool wird das Nutzerverhalten auf übersichtliche Weise in direkten Zusammenhang mit den Anzeigen gebracht. Damit besteht im weiteren Verlauf die Möglichkeit, vorhandene Stärken zu erkennen, ebenso aber manchen Bedarf zur Verbesserung nicht zu übersehen.

War es bislang üblich, den Erfolg einer Marketingkampagne anhand der Verkaufszahlen abzuleiten, so besitzen Apotheken durch derartige Reportingtools ein deutlich feineres Werkzeug, mit dem sie neue Trends schon lange vor dem Gang des Kunden an die Kasse wahrnehmen. Diese Tools zeigen Ihnen genau an, wie oft ein bestimmtes Angebot angeklickt wurde, wie lange sich jemand auf Ihrer Webseite aufgehalten hat und wie gut ein Schlüsselbegriff funktioniert. Auf Basis Ihrer Analyse können Sie dann die zukünftigen Maßnahmen ganz genau abstimmen und so Ihre Investitionen schützen.

4. Der Gast möchte angesprochen werden

Dennoch darf bei allen Anzeigen und Texten nicht der Eindruck entstehen, der Besucher würde im planvoll angelegten Apotheken-Marketing lediglich eine anonyme Randfigur sein. Der Kunde will sich persönlich angesprochen fühlen. Diese Ansprache kann etwa durch Nennung des Namens oder das Eingehen auf vorhandene Krankheiten und die dafür empfehlenswerten Präparate erfolgen. Allerdings darf die Häufigkeit der Ansprache nicht übertrieben werden. Sie sollte natürlich erscheinen, den Gast also nicht beim Lesen der Informationen oder beim Klicken der Links stören.

Eine weitere Möglichkeit der persönlichen Ansprache liegt in der zielgerichteten Auslegung eines Newsletters, den der Kunde über seinen E-Mail-Account erhalten kann. In diesem wöchentlich oder monatlich erscheinenden Rundschreiben bezieht er wertvolle Neuigkeiten, die ganz seinem Bedarf oder seinen Wünschen entsprechen. Ihm werden dabei ausschließlich Mehrwerte und Dienstleistungen offeriert, die er auch tatsächlich benötigt. Anhand seines zuvor analysierten Nutzungs- und Kaufverhaltens wird diese Form der Werbung automatisch generiert. Auch darin wird sich der Kunde wiederfinden und sich individuell angesprochen fühlen – selbst dann, wenn sein Name nicht genannt wird. Der APOTHEKEN FACHKREIS stellt Ihnen- neben vielen anderen Leistungen – übrigens genau die Technik und Inhalte zur Verfügung, um spannende Newsletter automatisiert zu erstellen und zu versenden.

5. Die Interaktion fördern – Kunde und Apotheker im Dialog

Neben den erwähnten Maßnahmen darf die Apotheke aber nicht jenen Service vernachlässigen, mit dem sie als Vor-Ort-Apotheke einst ihre ersten Schritte erfolgreich absolviert hat. Die Beratung der Besucher und Käufer nimmt weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Dafür ist es ratsam, den Gast zu animieren, offene Fragen zu stellen, vorhandene Wünsche sowie etwaige Kritikpunkte zu äußern. Das sollte allerdings nicht anonym geschehen: Idealerweise wird sich die Apotheke für das Feedback bedanken und den persönlichen Austausch mit dem Kunden suchen. Auch darin liegt eine Möglichkeit, das gegenseitige Vertrauen zu festigen.

Doch das alleine genügt in der sich immer schneller drehenden virtuellen Welt fast nicht mehr, um neue Kunden zu gewinnen. Diese möchten vielmehr als aktive Teilnehmer mit ins Boot geholt werden. Das gelingt beispielsweise über eine konkrete Handlungsaufforderung, der sogenannten Call-to-Action. Hierbei kann der Käufer das erworbene Produkt bewerten, sich für einen Newsletter registrieren, den Download von Informationsdateien starten oder ein eigenes Kundenkonto in dem Shop anlegen. Er ist somit an der Positionierung der Apotheke im Internet maßgeblich beteiligt und wird ihren Erfolg fördern – von dem nicht zuletzt der Apotheker profitiert.

Mit einigen gezielten Maßnahmen und dem richtigen Know-how lässt sich effektives Online-Marketing für die Apotheke betreiben. Im ohnehin stressigen Apothekenalltag reicht die Zeit allerdings nicht immer aus, um dieses Know-how ausschließlich selbst zu entwickeln und umzusetzen. Daher ist es sinnvoll, sich einer Gemeinschaft anzuschließen, die sowohl über das entsprechende Wissen als auch über die technischen Fähigkeiten verfügt. Der APOTHEKEN FACHKREIS bietet Ihnen nicht nur Expertenwissen und eine Plattform zum Austausch mit Gleichgesinnten an, sondern liefert Ihnen auch technische Lösungen sowie professionelle Hilfestellungen für Ihr Online-Marketing im digitalen Zeitalter.

Werden Sie Teil dieser starken Gemeinschaft

Gemeinsam mit den teilnehmenden Apotheken im APOTHEKEN FACHKREIS und professionellen Kooperationspartnern entwickeln wir Lösungen, mit denen sich Vor-Ort-Apotheken zeitgemäß und modern positionieren können.

Mit unserer Expertenplattform www.apotheken-fachkreis.de und unseren interaktiven Servicelösungen wie SERVICE-TERMINAL und SERVICE-APP sichern wir Apothekenstandorte, indem wir die Kundenbeziehung und den Dialog zwischen Apotheke und Patient stärken.

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