Kurzportrait von Jürgen Rompf

  • Kaufmännischer Leiter in der ABC Apotheke von Inhaber Bernd Wilcken in Siegen
  • gelernter Bankkaufmann
  • 25 Jahre selbständig als Finanzberater tätig
  • Traktor-Weltmeister
  • Netzwerker
  • Seit 1.1.2016 in der ABC Apotheke tätig
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Interview in Textform

Michael Pieper: Herzlich willkommen zu APOTHEKEN-FACHKREIS.FM. Mein Name ist Michael Pieper und ich freue mich sehr auf unseren heutigen Gast Herrn Jürgen Rompf. Hallo Jürgen. #00:00:27-9#

Jürgen Rompf: Hallo Michael. #00:00:29-5#

Michael Pieper: Jürgen, ich stelle dich kurz vor. Du bist gelernter Bankkaufmann, warst 25 Jahre selbstständig als Finanzberater unterwegs und hast Teams geleitet und bist jetzt seit 1.1. in der ABC-Apotheke von Bernd Wilcken in Siegen tätig. Erzähl mal, wie kam es dazu? #00:00:47-7#

Jürgen Rompf: Ja eigentlich ganz kurios. Ich habe zwar mal im Abitur Bio und Chemie Leistungskurs gehabt und wollte mal Pharmareferent werden. Also eine gewisse Affinität war zwar da, aber tatsächlich, ich habe in der Vergangenheit mich mehr um Finanzdienstleistungen, im Speziellen um Immobilien und auch um Baufinanzierung gekümmert. #00:01:05-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:01:05-9#

Jürgen Rompf: Das Ganze auch bei der LBS, (unv.) #00:01:08-3# auch in der Deutschen Bank und mache aber auch sehr viel ehrenamtlich. Also ich bin hier vor Ort mitten im Stadtrat, ich bin in einigen Vereinen aktiv und mache auch sehr viel, ja ich sage mal so karitative Geschichten, unterstütze immer wieder auch mal Vereine oder Einrichtungen. Das Ganze mache ich überwiegend auch mit einem Traktor, den ich habe. #00:01:26-6#

Michael Pieper: Klasse. #00:01:26-9#

Jürgen Rompf: Mit dem bin ich übrigens zwischendurch mal Traktor-Weltmeister geworden. #00:01:31-1#

Michael Pieper: Oh wow! #00:01:31-4#

Jürgen Rompf: Einmal in der Mannschaft und letztes Jahr aktuell auch sogar in der Einzelwertung. #00:01:35-8#

Michael Pieper: Herzlichen Glückwunsch. #00:01:37-2#

Jürgen Rompf: Und da hat man eben auch mit, vielen Dank, viel mit Freunden, mit Bekannten, wenn die jetzt einen Traktor haben. Das sind ja in der Regel alles immer historische Fahrzeuge. #00:01:45-8#

Michael Pieper: Ah. #00:01:46-4#

Jürgen Rompf: Also diese alten Traktoren fahren wir gerne halt zum Beispiel bei Kunden Nachmittagen, bei Vereinsfesten, aber auch bei karitativen Geschichten fahren wir eben kostenfrei, aber gegen Spende dann halt eben für den guten Zweck. #00:02:00-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:02:01-1#

Jürgen Rompf: Und daraus hat sich dann ergeben, dass wir in den Jahren die Trecker aus dem Siegerland hier gemacht haben. Gut im Wesentlichen hängt das immer noch an einzelnen Personen, die sowas durchführen und wir konnten aber in dem Zusammenhang mit bis zu 200 Traktoren durch Siegen fahren, Geld sammeln, Spenden an Kindereinrichtungen und notleidende Kinder, an Familien und #00:02:25-1#

Michael Pieper: Wow. #00:02:25-2#

Jürgen Rompf: haben mittlerweile so über die Tour 23.000 Euro zusammengefahren und die ABC-Apotheke und da schließt sich der Kreis, war in den Jahren immer wieder auch Sponsor bei uns. #00:02:36-6#

Michael Pieper: Ah ja okay. #00:02:37-5#

Jürgen Rompf: Und da kam letztes Jahr im Frühling dann die Anfrage, du Jürgen wir kennen uns ja, du bist Banker, unser Apotheker, der ist nach 37 Jahren verstorben, kannst du uns nicht helfen, dass unser Team hier zusammenbleibt und der angestellte Apotheker übernehmen kann. Kannst du uns nicht helfen, einen Businessplan zu erstellen und letztlich, dass die ganze Sache nachher auch sauberen Übergang findet. Na ja, Immobilienfinanzierung ist ein bisschen was anderes #00:03:01-3#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:03:01-5#

Jürgen Rompf: Und normale Geschäftsfinanzierung sicherlich auch. Apotheke ist schon sehr speziell, aber wir haben uns einfach hingesetzt, freundschaftlich wie wir so unterwegs waren und ich habe Verträge für mich gesichtet und habe nachverhandeln können, haben eine ganze Reihe neue Vereinbarungen treffen können, so dass letztlich dann im Dezember planmäßig auch beurkundet werden konnte und zum 1.1. der Hebel umgelegt wurde. Der Apotheker, der hier ist, der also die Verwaltung immer zwischendurch auch gemacht hat, der (unv.) #00:03:26-7# hat, der ist gleich alt mit mir und da haben wir gesagt, #00:03:29-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:03:29-8#

Jürgen Rompf: Gut, jetzt hat das Ganze wirklich klasse geklappt. Wir sind gleich alt, wir mussten auch ziemlich gleich lang auf die Wende warten. Dann lass uns das eben mal erfolgreich weiter zusammen machen und daraus ist das entstanden, dass ich dann hier als kaufmännischer Mitarbeiter alles im Prinzip das mache, was nicht Pharmazie ist. Also #00:03:46-1#

Michael Pieper: Ah ja. #00:03:46-5#

Jürgen Rompf: Sowohl die ganzen Bankgeschäfte, das Kaufmännische, das Vertragswesen, auch die rechtlichen Dinge, die laufen dann eben so durch meine Hände. #00:03:53-1#

Michael Pieper: Super und bist du dann vollzeitmäßig eingestellt? Kann man sich das so vorstellen, also eine komplette Stelle oder Teilzeit oder? #00:04:01-4#

Jürgen Rompf: Genau. Das wird (unv.) #00:04:02-7# leicht so als Apothekenberater, als was man im Bankenbereich, im Versicherungsbereich, im Marketing, im Personal, im Vertragswesen, im Juristischen, wie auch immer, da bringe ich dann einfach vom Hause aus jetzt eben durch meine Selbstständigkeit und durch meine Kontakte und Erfahrung einfach mit. #00:04:20-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:04:20-1#

Jürgen Rompf: Und ja so schließt sich der Kreis, wir sind hier dann, wenn man denn dann so will, privat, rechtlich, freundschaftlich hier partnerschaftlich aufgestellt. Genau. #00:04:28-8#

Michael Pieper: Toll. Ich habe mich gefragt, also es ist nicht so gewöhnlich oder würdest du sagen, dass der Trend vielleicht auch in diese Richtung geht, dass die Apotheke sich heute mehr als Unternehmen auch aufstellen muss und entsprechend auch Knowhow und Knowhow-Träger braucht? #00:04:47-9#

Jürgen Rompf: Also in der Vergangenheit hat man immer wieder festgestellt, dass der ein oder andere Apotheker, der eben rein von der fachlichen Qualifikation her exzellent ausgebildet ist, aber durchaus eben auch so Hilfen braucht im kaufmännischen Bereich oder was Personal angeht oder Vertragswesen angeht, #00:05:05-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:05:05-7#

Jürgen Rompf: Einkaufsverhandlungen und dergleichen und dann sind häufig eben auch durchaus auch Apothekenberater eingestellt worden oder zumindest auf Honorarbasis immer wieder geordert worden. Der Unterschied ist denke ich aber dann der, wenn der mit seinen Empfehlungen durch ist, dann kann das gut gegangen sein, wenn es mal nicht umgesetzt wird, #00:05:24-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:05:24-5#

Jürgen Rompf: Das (unv.) #00:05:25-0# persönlich und in dem Zuge, wenn man dann halt angestellt ist, wenn man selbst da mit, auf (unv.) #00:05:33-3# und Gedeih zusammenlebt und arbeitet, dann ist glaube ich der eigene Antrieb ein ganz anderer. Der ist glaube ich höher. #00:05:40-5#

Michael Pieper: Bestimmt. #00:05:40-5#

Jürgen Rompf: Und deswegen sicherlich von der Konzeption her wirksamer noch als was man bisher in der Vergangenheit so als Unterstützung zusätzlich eingekauft hat. #00:05:48-1#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:05:48-3#

Jürgen Rompf: Schön war eigentlich, das Ganze hat ein bisschen Wirbel gemacht in der Branche, bei den Großhändlern, aber auch bei Warenwirtschaft und ähnliches. Wir hatten dann sogar mal eine Einladung jetzt von der Pharma (unv.) #00:05:58-5# nach München, um einfach auch dieses neue Konzept, diese neue Idee und auch so wie wir es hier vor Ort handeln und handhaben mal vorzustellen und da gab es schon eine ganze Reihe von Apothekern, die schon sehr beeindruckt waren, weil die halt häufig diese Dinge halt selbst machen müssen. #00:06:13-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:06:13-2#

Jürgen Rompf: Und häufig dann auch an Grenzen kommen wegen der erhöhten Dokumentationspflicht, der Regularien, der Gesetzgebung und nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Kammern und bis nach Brüssel hin. Bei so viel im Umbruch, die Märkte verändern sich, Internethandel spielt eine Rolle, demografische Entwicklung ist ein Thema und da ist dann häufig auf externe Hilfe einfach auch wichtig und man muss sich als Apotheke mittlerweile neu aufstellen. Die einfach nur mit HV zu stellen, in seinen eigenen Laden und warten bis da jemand reinkommt, das ist heute einfach zu wenig, da muss man aktiver werden, da muss man einfach sich ein bisschen von den anderen abheben. Natürlich #00:06:52-7#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:06:53-2#

Jürgen Rompf: Die fachliche Qualifikation, die gute Beratung, die Bindung zum Kunden und das spielt eine Rolle. Das schottet uns so ein bisschen auch dann natürlich ab gegenüber auch dem Internet, was im OTT Bereich sicherlich immer stärker #00:07:07-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:07:07-7#

Jürgen Rompf: Eine Rolle spielen wird, aber die Kundenbindung, das ist eigentlich unser (unv.) #00:07:12-6# können, die persönliche Beratung ist unser (unv.) #00:07:17-1# können. Mit am besten sogar #00:07:18-9#

Michael Pieper: (unv.) #00:07:19-2#

Jürgen Rompf: Langjährigen Mitarbeiterinnen und gut ausgebildeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. #00:07:24-2#

Michael Pieper: Okay. Man könnte fast sagen, also, dass deine Position, dieses besondere Konzept, ist das schon eine Alleinstellung der Apotheke, würdest du sagen, jetzt neben den Sachen, die du jetzt genannt hast, ist das schon was Besonderes. Hebt das die Apotheke doch schon von den anderen ab oder? #00:07:43-7#

Jürgen Rompf: Also ich glaube oder ich kenne persönlich noch keine Apotheke, die so aufgestellt ist, dass sie sich einen eigenen, ich sage mal, kaufmännischen Leiter gönnt. Jemand der halt, ich sage mal, die Geschäfte führt, (unv.) #00:07:55-8# gesetzlich erlaubt ist und möglich ist, weil der Gesetzgeber und auch die Kammern achten sehr darauf, dass der Apotheker als Einzelkaufmann natürlich auch die Dinge auch selbst regeln kann, soll, will, muss, wie auch immer. #00:08:08-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:08:08-2#

Jürgen Rompf: Aber das ist wie bei dem Fliesenleger. Der legt ganz toll Fliesen, ist dann Geselle, hat eine tolle Prüfung abgelegt. Jeder sagt, Mensch, du bist so toll, mache doch mal einen Meister. Und er macht den Meister und wenn er den Meister hat, dann sitzt er nur im Büro rum und macht Angebote #00:08:21-9#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:08:21-9#

Jürgen Rompf: Und muss Rechnungen schreiben und eigentlich das Fliesenlegen macht er nicht mehr und dann gehen diese Betriebe häufig eben entweder kaputt oder die müssen sich externe Leute einstellen, die eben diese Arbeiten übernehmen. Also kaufmännische Leute wie auch immer. Und im Apothekenbereich ist auch da ein starker Wandel zu erkennen. Alleinstellungsmerkmal, wir haben hier versucht, so ein bisschen in die Richtung zu gehen, dass man aus der Apotheke nicht nur ein reines Fachgeschäft macht, sondern auch so ein bisschen schaut, dass es vielleicht so ein Erlebnisshopping gibt. Wir haben mittlerweile #00:08:51-2#

Michael Pieper: Aha super. #00:08:51-6#

Jürgen Rompf: Nicht nur so eine Café-Lounge, wo man verschiedene Kaffeesorten an den Kunden, die zum Beispiel warten müssen oder auch warten wollen #00:08:58-8#

Michael Pieper: Interessant. #00:08:58-9#

Jürgen Rompf: Einen Kaffee anbieten kann, also einen Espresso, Latte Macchiato und dergleichen, alles kein Thema. Wir haben aber auch so eine Wellness-Lounge, wo wir dann halt jetzt noch einen Massagestuhl stehen haben, wo man halt auch ein Powerboard stehen hat, wo man halt sich eben auch ein bisschen auch lockern und auch wohlfühlen oder wohltun lassen kann. Wird sehr angenommen von unseren Kunden #00:09:17-0#

Michael Pieper: Interessant. #00:09:17-5#

Jürgen Rompf: Und damit fällt man dann jetzt schon auf und es gibt Leute, die sagen, wir haben mit vielen Apotheken zu tun, aber das haben wir noch nicht gesehen und da sind wir sicherlich sehr alleine unterwegs mit, ja. #00:09:27-5#

Michael Pieper: Toll. Wie ist denn überhaupt so die Angebotsstruktur, was jetzt an Apotheken bei euch im Einzugsgebiet sage ich jetzt mal angeht? (unv.) #00:09:37-7#

Jürgen Rompf: Also wir haben hier am Standort selbst sind 6 Apotheken, das heißt im Umfeld von, ich sage mal, 500 Meter, 600 Meter sind glaube ich 6 Apotheken. #00:09:48-4#

Michael Pieper: Ah ja. #00:09:49-0#

Jürgen Rompf: Also insofern ist das schon Konkurrenz. Wir sind mit 38 Jahren hier am Standort sicherlich die etablierteste und auch die bekannteste. #00:09:58-4#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:09:58-6#

Jürgen Rompf: Wir sind auch hier direkt vor dem Einkaufszentrum in direkter Linie zum Bahnhof und zum zentralen Omnibusbahnhof. Also hier laufen tatsächlich jeden Tag viele tausend Menschen an uns vorbei und auch vom Straßenverkehr, wir sind an einem Hauptzubringer hier durch Siegen. Da fahren jeden Tag glaube ich, 20.000 Autos durch. Dann haben wir Stellplätze vor dem Haus, wir haben Fußgängerampel, die direkt zu unserem Haus führt. Also wir haben durchaus eine zentrale gute Lage hier. #00:10:29-6#

Michael Pieper: Super. #00:10:29-9#

Jürgen Rompf: Aber nochmal, Märkte verändern sich und Kundenströme verändern sich. Im Einzelhandel sind überall überwiegend rückläufige Kundenzahlen und auch Frequenzen festzustellen. Und wir versuchen ein bisschen aufzufangen dadurch, dass wir sagen, wir beraten nicht nur persönlich und kompetent, sondern der Kunde bekommt bei uns neben dem Produkt, was er hat, eben eine Beratung, die er braucht, kriegt auch noch einen kleinen Benefit und damit meine ich jetzt vor allen Dingen, dass sie sich dort wohlfühlen lassen #00:10:59-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:11:00-2#

Jürgen Rompf: Oder wohlgehen lassen kann, dass er uns auch genießen kann, dass er bei uns auch eine Zeit lang länger verweilen kann. Wir nutzen neue Medien, Apotheken TV, wir haben ein eigenes ABC TV #00:11:09-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:11:09-6#

Jürgen Rompf: Mit einem Beamer an die Schaufenster auch gespielt wird. Wir nutzen diese ganzen neuen Medien. Auch jetzt ganz neu auch diese Sachen von APOTHEKEN-FACHKREIS, diese Service App, die es da gibt, womit halt auch tatsächlich Kunden Präsentationen #00:11:26-4#

Michael Pieper: Super. #00:11:26-9#

Jürgen Rompf: ein Verständnis, Videos und dergleichen eben auch nutzen können. #00:11:31-8#

Michael Pieper: Okay. Gab es denn, also, wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr dann jetzt in diesem Übergang wahrscheinlich nochmal genau diese Punkte des Konzeptes entwickelt? Wie kam das dazu? Also gab es da jetzt so einen Aha-Moment oder dass ihr gesagt habt, Mensch, wir müssen jetzt auf die Herausforderung der Zeit jetzt reagieren oder hast du da dein Knowhow mitgebracht, hast du eine Marktanalyse gemacht? Wie kann man sich so einen Prozess vorstellen? #00:12:04-4#

Jürgen Rompf: Also ich denke, das Entscheidende ist, dass man authentisch ist dabei, dass man halt gut vernetzt ist, dass man sich im Markt zeigt, dass es ein Gesicht im Markt gibt und da kann man sich weder als Finanzdienstleister, wie es bei mir (unv.) #00:12:19-7# gewesen ist, noch als Apotheke oder als sonstiger Dienstleister Anzeigen (unv.) #00:12:24-8# setzen, warten auf das, was kommt. #00:12:26-2#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:12:26-5#

Jürgen Rompf: Die Zeiten sind vorbei. Da hat der Kunde heute ganz komfortable Möglichkeiten von zuhause aus die Dinge anders zu regeln. Uns unterscheidet das Ganze, indem wir halt präsent sind, da sind, letztlich aber auch zum Kunden uns hin orientieren, also nicht nur über technische Möglichkeiten, über ein lokales Internetshoppen, was es in Siegen auch mittlerweile gibt, über Netzwerke der Händlergemeinschaften, Werbegemeinschaften, Veranstaltungen, auf denen man einfach dann selbst präsent ist. Das nützt nichts, wenn ich da irgendeinen Studenten hinstelle, der soll die ABC-Apotheke vertreten. Nein, da sind wir schon mit unserer eigenen Mannschaft überall auch präsent und werden deswegen in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Da gibt es dann viele, auch ich sage mal, Privatpatienten, die halt eben sonst zum Arzt gehen, lassen sich da #00:13:09-8#

Michael Pieper: Ja. #00:13:09-8#

Jürgen Rompf: Beraten, kostenpflichtig. Gehen dann aber wieder in die Apotheke und müssen dann da ihre Produkte kaufen. Die kommen mittlerweile eben dann, weil sie uns persönlich kennen, direkt zu uns und fragen bei uns nach. Ich habe dies und dies Problem, was kannst du empfehlen auch als Apotheker und dann brauchen die zum Beispiel die Privatrezepte beim Arzt nicht bezahlen, das umschiffen die dann so ein bisschen. #00:13:33-3#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:13:33-8#

Jürgen Rompf: Oder, dass wir hat mit Whatsapp unseren Kurierdienst natürlich auch dem Kunden beliefern, dass wir ganz viele Angestellte, Arbeitnehmer, aber auch Menschen in führenden Positionen in Betrieben haben, die mittels Whatsapp beispielsweise oder durch ein Telefonat ihre Rezepte bestellen und dann halt das Rezept geben lassen, Medikamente im Austausch dann eben in die Firma geliefert bekommen. Auch da gibt es Möglichkeiten. Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, also diese BGM-Maßnahmen, #00:14:05-1#

Michael Pieper: Aha. #00:14:05-2#

Jürgen Rompf: Die in vielen Betrieben einfach auch präsent sind und nehmen unser zum Beispiel Powerboard mit oder zum Beispiel auch unseren Massagestuhl mit, #00:14:13-2#

Michael Pieper: Super. #00:14:14-0#

Jürgen Rompf: Dass wir aber auch da Messungen machen, von Osteoporose, Blutdruck, Puls, Venen, Osteoporose, wie auch immer, dass wir auch Messungen vor Ort vornehmen und da halt eben dann eigen bekanntmachenden Impfungen ausbauen zum Kunden und dann letztlich dann zu uns, von mir aus auf eine Tasse bitten. #00:14:32-9#

Michael Pieper: Okay. Also ich höre so raus, zum einen, muss man auch mal ein bisschen kreativ sein, bisschen über den Tellerrand gucken. Ich höre so raus, auch Vertrauen, Qualität sind so wichtige Punkte? #00:14:45-1#

Jürgen Rompf: Ja unbedingt. #00:14:46-1#

Michael Pieper: Und du sagtest Mannschaft, mit wie vielen Leuten seid ihr dann so unterwegs? Also wie groß ist das Team? Was gibt es noch? #00:14:54-1#

Jürgen Rompf: Genau, das Team ist an sich insgesamt 17 Menschen stark und wenn dann halt diese Aktionen gemacht werden, damit meine ich jetzt nicht nur auf irgendeinem Fest irgendwo einen Stand haben, da stehen, warten bis da jemand kommt, sondern tatsächlich sich unter das Volk mischen. #00:15:08-9#

Michael Pieper: Okay. #00:15:09-5#

Jürgen Rompf: Da halt Sachen verteilen, (unv.) #00:15:11-2# aber auch persönliche Ansprachen, Einladungen auch über #00:15:14-8#

Michael Pieper: Ah super. #00:15:15-1#

Jürgen Rompf: (unv.) #00:15:15-2# Karten, dann bei uns in der Apotheke halt, da sind wir auch in der Regel mit ein paar netten Mädels von unserem Team unterwegs, so 5, 6 Menschen stark, Männer, Frauen stark und mischen dann auch so ein bisschen uns unter das Volk und sprechen an und wichtig ist dabei aber auch nicht nur Thema Vertrauen, sondern auch glaubhaft und authentisch zu sein. Denen was Aufgesetztes zu vermitteln, #00:15:42-5#

Michael Pieper: Das spüren die Menschen. #00:15:43-3#

Jürgen Rompf: Ich glaube, das spüren die Menschen einfach. Eher schon, ich bin da, ich mache jetzt hier was Gutes bei einem Kinderfest oder mit Traktoren oder mit diesen Dingen, die wir auch ehrenamtlich so auch hier abbilden und dann bleibt diese Nachfrage, hier, du bist doch bei der Apotheke oder ihr seid doch, was habt ihr denn, habt ihr auch dieses oder jenes? Kann ich mich mal bei euch melden, kann ich mal vorbeikommen oder, oder, oder. Ich denke, da ist viel Manpower, viel Zeit auch ich sage mal, unterm Volk notwendig, um eine Bindung aufzubauen und auch zu erhalten, weil anonym können wir alle von zuhause aufbauen. #00:16:17-7#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Und das entspricht ja auch so dieser neuen, ich sage mal jetzt Netzwerkkultur? #00:16:23-4#

Jürgen Rompf: Ja genau. #00:16:24-4#

Michael Pieper: Wenn ich dich richtig verstehe? Also du musst auch, es nützt nichts, wenn du keinen kennst und nicht in Kontakt bleibst mit den Menschen. Wenn ich dich so richtig verstehe, bist du da gut vernetzt und dann kommt auch eines zum anderen, dann kriegt man auch mit, wo #00:16:36-7#

Jürgen Rompf: Na klar. Genau. #00:16:37-3#

Michael Pieper: Vielleicht was stattfindet und so. #00:16:39-2#

Jürgen Rompf: Michael, wie bei uns beiden jetzt auch, wenn wir uns kennen, dann können wir vielleicht auch miteinander, kennen wir uns nicht, können wir gar nichts. #00:16:45-8#

Michael Pieper: Absolut. #00:16:46-4#

Jürgen Rompf: Und deswegen ist es ganz wichtig, dass eben auch die ganzen anderen Veranstaltungen wie zum Beispiel bei uns hier so ein Top Magazin abbildet, die Wirtschaftsjunioren, der Marketingclub, die Werbegemeinschaften, die hier sind, einfach auch die Vereine, dass man da halt wirklich dazugehört, dabei ist, sich mit einbringt, auch was bewegt und zwar erstmal der Sache dieses Vereins oder dieser Interessengemeinschaft zuliebe #00:17:12-1#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:17:12-2#

Jürgen Rompf: Und dann bleibt das andere nicht aus. Wenn man bis dahin geht und stellt sich so dar, dass man jetzt da geschäftlichen Erfolg haben will, sondern von mir aus nur mit Visitenkarten durch die Gegend läuft und die Leute damit regelrecht überrennt, dann stößt man ab. Das ist auch glaube ich, nicht mehr die Strategie, die heute geht, sondern es ist besser, was Gutes zu tun, #00:17:32-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:17:32-1#

Jürgen Rompf: Sich auch ehrenamtlich oder karitativ einzubringen und dann bleiben diese anderen Dinge nachher nicht aus. #00:17:37-6#

Michael Pieper: Prima. Das finde ich ist ein ganz interessanter und wichtiger Punkt. Also leuchtet mir auch völlig ein. Super. Und ich weiß nicht, wir interessieren uns auch immer noch für konkrete Stories so aus dem echten Leben, sage ich mal. Gibt es da irgendwas, was dir so einfällt? Wo du sagst, Mensch, das war mal ein Kracher oder ein Lacher oder auch vielleicht was Berührendes oder so, was da jetzt in der Zeit passiert ist? Jetzt so im Apothekenalltag? #00:18:11-4#

Jürgen Rompf: Ein Kracher, ein Lacher? Nein, da fällt mir jetzt so spontan nichts ein. Wir haben immer wieder ganz tolle Momente hier, dass Menschen uns halt begegnen, auch an unseren Anziehsachen, also mein Hemd ist ganz klassisch immer auch bestickt, beschriftet oder unsere Poloshirts. Ist immer also von weitem schon erkennbar, wer wir sind, was wir machen. #00:18:36-3#

Michael Pieper: Also quasi Corporate Identity in der Apotheke auch? #00:18:39-8#

Jürgen Rompf: Ja. Also sogar die privaten Autos werden hier beschriftet und auch entsprechend gefahren und das hat jetzt nichts mehr mit Geschäftswagen und Geschäftsausstattung zu tun, sondern da sitzen wir alle in einem Boot. Wenn es der Apotheke gut geht, dann geht es dem einzelnen Mitarbeiter auch gut, dann ist es auch ein bisschen Arbeitsplatzsicherung, geht es der Apotheke schlecht, dann wird es vermutlich über kurz oder lang, auch allen anderen schlecht gehen. Und da sitzen wir in einem Boot, da krempeln wir auch zusammen die Arme hoch und wir haben aktuell jetzt auch hier noch so einen Desinfektionsständer, also was man für die (Küche?) einsetzen kann, so ein ganz, dass Kunden sich eben auch mal die Hände desinfizieren können. #00:19:17-4#

Michael Pieper: Aha okay. Mhm (bejahend). #00:19:19-0#

Jürgen Rompf: Wir haben auch einen Schulungsraum hier, das ist ziemlich untypisch für eine Apotheke. Da machen wir so eigene Teammeetings. #00:19:26-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Super. #00:19:26-7#

Jürgen Rompf: Aber wir können auch da durchaus Kurse machen, das machen wir auch, nämlich für die Themengebiete Ernährungsberatung mit den örtlichen Ärzten zum Beispiel. Wir machen hier aber auch Osteoporose-Schulung, Kompressionsstrumpf-Geschichten, wo hier auch Kundenmitarbeiter geschult werden. Sogar Externe üben mittlerweile #00:19:48-9#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:19:49-4#

Jürgen Rompf: Hier unsere ich sage mal Schulungsräume und da nehmen wir nichts für. Das ist zunächst kein klassisches Veranstaltungskonzept, sondern wir haben so die Idee, da möglichst viele Leute bei uns ins Gebäude rein und rausgehen, werden die auch sicherlich irgendwann auch ihre Rezepte hier bei uns einlösen oder auch bei uns mal nachfragen bei anderen Themen. Und da sind wir glaube ich schon ein bisschen anders auch aufgestellt als andere Apotheken, weil die auch in der Regel die Räumlichkeiten dazu nicht haben. #00:20:15-0#

Jürgen Rompf: Ah aber super, also leuchtet auch für mich ein, dass man erstmal Mehrwerte schafft und anbietet und die Leute dann auch einfach danach weiterkommen. Also kann ich gut nachvollziehen. Also da seid ihr wirklich schon super modern. Vielleicht nochmal Stichwort, weil das spielt ja auch alles ein bisschen so mit rein, vor Ort Apotheke, Stichwort Versandhandel und so weiter. Wie schätzt du das ein? Wird das zunehmen? Ist das eine Bedrohung? Ist das auch was, worauf man reagieren muss und warum ist die vor Ort Apotheke, warum bleibt die wichtig, auch im digitalen Zeitalter des Versandhandels? #00:20:55-9#

Jürgen Rompf: Mhm (bejahend). Also ganz grundsätzlich kann ich natürlich auch Produkte im Netz finden, die auch austauschbar sind, die ich schon seit Jahren kenne. Das wird zunehmen, da bin ich schon mir sicher, dass Menschen da auch ganz komfortabel rund um die Uhr von ihrem Smartphone aus oder vom Tablet aus dann eben Dinge bestellen und die sich liefern lassen und sich nicht mehr drum kümmern müssen. #00:21:17-4#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:21:17-7#

Jürgen Rompf: Das wird stärker zunehmen, aber das ist auch die Einkaufskultur, die sich insgesamt breitmacht. Aber es gibt auch beratungsintensives Geschäft. Da gehören zum Teil natürlich Bankdienstleistungen dazu, da gehören aber auch Gesundheitsthemen dazu und da gehört auch Apotheke dazu. Ich erlebe ja, das ist der Klassiker. Meine Eltern, die gehen einmal im Monat an einem Tag zu mehreren Ärzten nacheinander. Dann haben die von jedem Arzt ein, zwei, drei Rezepte mitgenommen #00:21:46-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:21:46-8#

Jürgen Rompf: Und dann kommen die in die Apotheke und dann legen die das vor. Die wissen aber gar nicht, welchen Giftcocktail die wirklich nachher nehmen würden und da muss der Apotheker einfach, das ist ja nicht nur seine Berufung, #00:21:55-4#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:21:55-4#

Jürgen Rompf: Das ist ja auch seine Aufgabe, dabei schauen, passen die Sachen einfach zusammen. Sind die Medikamente überhaupt noch up to date? Wir haben Ärzte, die verschreiben Medikamente, die seit 10 Jahren nicht mehr am Markt zugelassen sind. Die haben die aber immer noch so im Kopf, die werden die auch weiterempfehlen. Und da muss der Apotheker oder das Fachpersonal eben natürlich schauen, gibt es das Produkt? #00:22:18-3#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:22:18-6#

Jürgen Rompf: Passen die Sachen zusammen? Sind die magenfreundlich und auch gut verträglich oder gibt es vielleicht sogar ein Generika, wo dann noch sogar der Kunde ein Ticken günstiger wegkommt und trotzdem alle dabei gewonnen haben? Das geht häufig doch dann nur in einem persönlichen Gespräch in einer Situation, wo man auch persönlich das Gesamtpaket abscheckt. #00:22:36-9#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:22:37-3#

Jürgen Rompf: Dem Kunden auch noch in die Augen gucken kann und der möglicherweise auch mal noch in unser Beratungszimmer sich zurückziehen kann und kann sich auch da mal noch öffnen und auch erklären, welche Probleme er sonst noch hat und wir dann vielleicht darüber hinausgehend auch noch eine Grundversorgung mitgeben können, das Thema (unv.) #00:22:53-7# Versorgung ist da auch ein Thema. Da sind wir eine Schwerpunktapotheke ja sogar. Dass man auch da in den persönlichen Gesprächen dann dem einzelnen Menschen wirklich hilft. Und häufig nutzt das auch gar nichts, wenn ich jetzt Schmerzen habe beispielsweise, zu warten bis ich aus dem Internetversand meine Sachen ein, zwei, drei Tage später da habe. Da habe ich jetzt ein Problem, ich brauche jetzt eine Hilfe und ich möchte jetzt kompetent beraten und auch was Gutes empfohlen bekommen und bei diesen Hunderttausend von Artikeln, die der Markt gibt im medizinischen Bereich, im Arzneimittelbereich, da ist einfach wichtig, dass über (unv.) #00:23:34-6# die Gedanken zusammen hat, die Erfahrung hat, die Kompetenz hat und sagen kann, so das ist jetzt tatsächlich in Ihrem Fall, in deinem speziellen Fall die beste Medikation. Das ist das beste Produkt, was ich da abgeben kann und da gehört Ehrlichkeit dazu und da gehört auch wirklich so eine authentische, glaubhafte Haltung dazu. #00:23:54-1#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:23:54-6#

Jürgen Rompf: Und wenn man da einen Kunden dann halt verprellt oder hinter das Licht führt oder ich sage jetzt auch mal abzockt, dann bleibt der einfach in Zukunft fern und genau da können wir punkten. Internet hat Vorteile, #00:24:08-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:24:08-4#

Jürgen Rompf: Internet hat auch Nachteile. Ich kann da eben nicht im Dialog Dinge klären, ich kann da eben nicht eine Frage stellen und auch mal eine menschliche Antwort bekommen, die auch was mit Intonation, mit Mimik und Gestik zu tun hat. #00:24:19-7#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:24:20-3#

Jürgen Rompf: Ich kann da nicht mal Emotionen auch wahrnehmen oder auch loslassen und damit können wir hier vor Ort immer wieder punkten. #00:24:27-4#

Michael Pieper: Ich meine also ich sehe es genauso und ich merke es auch am eigenen Verhalten jetzt privat. Aber ich habe jetzt gerade mal so gedacht, prinzipiell also einige versuchen das schon prinzipiell ließen sich ja diese Beratungssituationen jetzt über Skype und so weiter auch schon herstellen. Aber es irgendwie doch nicht das Gleiche oder? #00:24:48-9#

Jürgen Rompf: Wir haben die Möglichkeit uns im Urlaub oder wenn einer beruflich ziemlich weit weg ist über Skype oder ähnliche Medien halt natürlich via Videokonferenz halt auch zu unterhalten und auszutauschen. Ja, aber da bleibt trotzdem auch eine körperliche Entfernung dazwischen. #00:25:09-4#

Michael Pieper: Ja. Mhm (bejahend). #00:25:10-0#

Jürgen Rompf: Die zwei Menschen kommen einfach nicht zusammen und es ist auch manchmal ganz wichtig, dass man mal jemanden wirklich auch mit einer körperlichen Nähe begegnet. Aber nicht umsonst gehen auch immer wieder Menschen eben auch zu einem Arzt, zu einem Masseur, zur Nageltante oder zur Pedi- und Maniküre oder zum Friseur, um sich auch guttun zu lassen. #00:25:29-1#

Michael Pieper: Ja. #00:25:29-2#

Jürgen Rompf: So dieser ich sage mal ganz platt dahingesagt, der Kuscheleffekt, der fehlt ja komplett. #00:25:32-5#

Michael Pieper: Absolut. #00:25:33-0#

Jürgen Rompf: Der ist über das Internet auch nicht zu vermitteln. Der geht nur von Mensch zu Mensch und bei anderen #00:25:39-5#

Michael Pieper: Gerade bei dem wichtigen Thema Gesundheit. #00:25:40-8#

Jürgen Rompf: (unv. simultanes Sprechen) #00:25:40-8# Ja, ja, absolut. Und wir sind auch ein Stück haptisch veranlagt, wir brauchen immer auch mal eine Nähe zum anderen, weil sonst könnten wir uns alle ins Gefängnis setzen, in den Knast setzen oder eine weiße Wand angucken. Das sind, Leben ist Nähe, Leben hat was mit diesem Zwischenmenschlichen zu tun. Wir sind auch keine Tiere und wir stören uns ja sogar da dran, wenn die Hühner in einzelnen Boxen gehalten werden. #00:26:05-3#

Michael Pieper: Ja genau, ja. #00:26:06-7#

Jürgen Rompf: Das hat keine Zukunft. Da sind wir Menschen anders, wir brauchen da auch unser Gegenüber. #00:26:10-4#

Michael Pieper: Ja, ja, ja. Und es gibt auch mittlerweile viele ich sage mal, Ergänzungen. Ich weiß gar nicht, habt ihr auch eine Vorbestellfunktion oder sowas? Also, weil so kann man ja beides abdecken, man kann vielleicht sich den Weg sparen, man kann was vorbestellen. Ach du hast gesagt, Whatsapp zum Beispiel auch. #00:26:30-1#

Jürgen Rompf: Genau. #00:26:30-5#

Michael Pieper: Und dann abholen und dann hat man beides. #00:26:32-5#

Jürgen Rompf: Genau. Sowohl über unsere Internetseite lässt sich vorbestellen. Ganz normal aber auch über Telefon, Fax oder auch Whatsapp. Da ist mittlerweile auch ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden entstanden. So, dass wir davon ausgehen können, dass wir ich sage mal so, nicht belogen oder vorsätzlich irgendwie hinter das Licht geführt werden, wenn da einer so eine Aussage trifft, so eine Bestellung aufgibt. Umgekehrt weiß der Kunde aber auch, weil er schon seit Jahren dann eben auch diese Dinge so bei uns nutzt, dass er auch nachher das bekommt, was er von uns erwartet, nämlich ein #00:27:06-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:27:06-6#

Jürgen Rompf: Hochwertiges Produkt und einen fairen Preis dazu. Und bei uns sind übrigens alle Kunden Prime Kunden. Bei uns kriegt jeder #00:27:16-8#

Michael Pieper: Okay (lachen beide). #00:27:17-2#

Jürgen Rompf: Sein Produkt auch nach Hause gebracht, wenn er nicht anders kann. Wir haben ein Kurierdienst, der fährt zweimal am Tag. Wir bekommen von unseren Großhändlern vier Mal am Tag Ware, quasi dann acht Mal am Tag beliefert. Sind also äußerst lieferfähig und so muss in der Regel auch kein Kunde warten. Und wenn es dann so ist, bekommt er die Sachen aber kostenfrei nach Hause geliefert. Also nochmal, bei uns ist jeder Kunde Prime Kunde. #00:27:44-8#

Michael Pieper: Klasse. Ich sehe, ich bin auch gerade mal am Gucken parallel. Facebook macht ihr auch. Also klasse. #00:27:50-3#

Jürgen Rompf: Ja. #00:27:50-6#

Michael Pieper: Ist #00:27:51-4#

Jürgen Rompf: Wir sind ganz spontan, ich glaube um 600, 700 Follower und Freunde katapultiert. Wir stellen gerne bei Facebook nicht nur unsere Apotheke vor, also was wir tun und machen, sondern auch unsere Mitarbeiter jeden Monat wird da jemand gepostet von unseren Mitarbeiterinnen. #00:28:11-5#

Michael Pieper: Ah super. #00:28:12-7#

Jürgen Rompf: Zum Beispiel nicht nur Namen, also eine kleine Vorstellung, sondern was über den Schwerpunkt, wo sie da Fachgebiete sind. Damit einfach dann eine persönliche Beziehung dazu entsteht. #00:28:21-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:28:21-7#

Jürgen Rompf: Wir posten aber natürlich auch von den Aktionen, die wir halt machen, damit manches nicht nur Werbeaktionen, wo es um Medikamente geht. Das ist gar nicht unser Thema, unser Thema ist eher eine emotionale Bindung zu unseren, sage mal Nutzern und Freunden und Followern #00:28:35-7#

Michael Pieper: Zur Community sozusagen. (lacht) #00:28:36-7#

Jürgen Rompf: Aufzubauen. Genau. #00:28:38-7#

Michael Pieper: Klasse. #00:28:39-6#

Jürgen Rompf: Da geht es mehr um das Image als um komplettes ich sage mal Produktempfehlung oder so. Aber da sind auch Themen dabei, die hier im Siegener Krankenhaus gespielt werden. Wir haben hier die Kinderklinik, wir haben auch 3 weitere Kliniken. Alle 4 Kliniken sind über die Landesgrenzen hinaus außerordentlich gut bekannt und auch frequentiert. #00:28:59-9#

Michael Pieper: Ah ja. #00:29:00-5#

Jürgen Rompf: Auch die haben immer wieder Publikationen ad hoc, die Apotheke ad hoc oder die machen auch klinische Sachen. Da kann Artikel mal teilen. Da geht es natürlich auch um Herzinfarkt, Schlaganfall und auch Allergien oder, oder, oder #00:29:16-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:29:16-0#

Jürgen Rompf: Und auf diese Sachen weisen wir immer wieder mal auch bei Facebook mit an, damit diejenigen, die uns da folgen, die uns mögen, dann auch so ein bisschen was auch zu den Themen Gesundheit mitbekommen. Aber #00:29:29-4#

Michael Pieper: Ja. #00:29:29-5#

Jürgen Rompf: Nochmal ganz wichtig, da soll eine Beziehung auch zu unseren Mitarbeitern hin entstehen. Deswegen stehen auch die dann da in unserem Vordergrund. #00:29:37-5#

Michael Pieper: Klasse und dürfen die dann, also hat jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin einen Zugang zum Account oder habt ihr eine Beauftragte oder so oder wie kann man sich das? #00:29:48-6#

Jürgen Rompf: Na ja in der Regel bin ich das, der dann da. #00:29:50-2#

Michael Pieper: Okay (lacht). #00:29:50-7#

Jürgen Rompf: Trotzdem bisher hat es wohl so gehalten, dass alle ganz gut weggekomen sind. Also, dass sich keiner beschweren musste (lachte), #00:29:57-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Ja gut. #00:29:57-7#

Jürgen Rompf: Weil Dinge veröffentlich wurden, die nicht gepasst haben. #00:29:59-9#

Michael Pieper: Aber es läuft über dich dann okay. #00:30:01-1#

Jürgen Rompf: Ja genau. #00:30:02-0#

Michael Pieper: Die sammeln, also die können Vorschläge machen oder sagen, hier dies und jenes oder? #00:30:06-0#

Jürgen Rompf: Genau. #00:30:07-4#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Weil das ist auch so eine wie soll ich sagen? Eine Verwaltungsgeschichte, man muss es halt auch pflegen und gucken, wenn da jetzt, genau. Alles klar. #00:30:17-4#

Jürgen Rompf: Die haben am HV, am Kunden haben die alle wirklich genug zu tun. Der ganze Dokumentations-, die ganzen Dokumentationspflichten, die haben auch zugenommen. Der administrative Kram nimmt immer weiter zu und wenn wir die jetzt da belegen würden auch über die sozialen Medien, ich glaube, das wäre nicht in Ordung. Dafür sind die einfach zu gut ausgebildet und zu wertvoll für uns auch. #00:30:38-5#

Michael Pieper: Alles klar. Ja Prima. Jürgen, wow, wir haben schon viel besprochen. Was mich noch interessieren würde. Also wir haben jetzt schon ich glaube das Meiste, was ihr so digital macht, haben wir schon jetzt so beleuchtet. Gibt es noch irgendwas, was dir einfällt? Also wir haben gesagt, Social Media, Facebook, die ganze Display-, Digital Signage Abteilung, Website, Whatsapp Vorbestellung. Eine Service-App habt ihr vom APOTHEKEN-FACHKREIS, glaube ich hast du gesagt? #00:31:15-7#

Jürgen Rompf: Genau, haben wir auch. #00:31:16-8#

Michael Pieper: Gibt es noch was? Habt ihr noch mehr? Also es ist schon mega viel. #00:31:21-3#

Jürgen Rompf: Mhm (bejahend). Also, was wir ganz neu jetzt zum Spätsommer starten lassen, das ist, nennt sich bei uns vor Ort, Lokaso, lokales Online Shopping. Da sind ich sage mal alle namhaften Einzelhändler mittlerweile vernetzt. #00:31:38-2#

Michael Pieper: Aha. #00:31:39-1#

Jürgen Rompf: Das ist ein IT-Anbieter, der in enger Zusammenarbeit mit der IHK und auch mit der Sparkasse hier ich sage mal ein Online Shoppen vor Ort ermöglicht. #00:31:50-6#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:31:51-3#

Jürgen Rompf: Wir können damit sicherlich keinem Amazon Konkurrenz machen, aber der Kunde, der vielleicht ein Produkt im Netz sucht, der soll auch die Chance haben, dort bei uns in diesem Netzwerk zu finden. #00:32:02-4#

Michael Pieper: Ah. #00:32:02-9#

Jürgen Rompf: Und der kann sich das dann genauso anschauen, der kann genauso auch Medikamente beispielsweise dann halt auch eben sich anschauen. Da gibt es ja von ich glaube Apotix heißt das #00:32:11-4#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:32:11-7#

Jürgen Rompf: Die Präsentationen auch, die Bilder dazu, die Inhalte dazu, die Lizenzen dazu liegen alle vor. Also die der Kunde tatsächlich nutzt, der sich auch im Netz über uns dann halt oder über auch die neue Plattform dann halt Medikamente auch anzuschauen, Termine zu vereinbaren, Liefertermine, Bestellungen aufzugeben oder auch vielleicht auch nur, wenn er einen Einkauf tätigt, sich das zurücklegen zu lassen, dann nachher abzuholen und dazu gibt es eine neue Geschichte #00:32:38-7#

Michael Pieper: Jürgen, mich muss dich jetzt noch was, sorry. (lacht) Ich muss dich jetzt nochmal, ich habe es noch nicht ganz geschnallt. Sage nochmal, also wie kann man sich das vorstellen? Ist das jetzt was, was als Plattform im Internet besteht oder bei euch in der Apotheke als? #00:32:52-8#

Jürgen Rompf: Genau. Wir sind als Apotheke mit vielen Einzelhändlern hier in Siegen selbst, sind wir über Lokaso, so heißt der Titel dieser Plattform, sind wir vernetzt. #00:33:03-4#

Michael Pieper: Okay. #00:33:04-3#

Jürgen Rompf: Der Kunde hat die Chance Produkte auszuwählen, zu suchen, aber auch dann zu bestellen und über diesen separaten Lieferservice dann auch liefern zu lassen. #00:33:12-9#

Michael Pieper: Alles klar. So ein Marktplatz? #00:33:14-5#

Jürgen Rompf: Im Prinzip ist es fast so, als wenn er eigen, genau ist ein Marktplatz, ist ein lokaler. Das gibt es in anderen Städten teilweise auch schon. Ist aber zum Teil auch da schon wieder gestorben. Hier ist der Vorteil, der Kunde kann Produkte, die er vielleicht sonst irgendwo im Internet kaufen würde, hier vor Ort aber ordern. Da gibt es keine Preisaufschläge wie bei Amazon mit üblicherweise 10 Prozent oder so, sondern die werden mir so wie im Laden auch verkauft, kostenfrei nach Hause geliefert und können da über entsprechende Bezahlsysteme, deswegen habe ich eben die Sparkasse über entsprechende Bezahlsysteme auch dann bezahlt werden. So, dass Ganze letztlich loslaufen kann #00:33:55-3#

Michael Pieper: Klasse. Das ist ja spannend. #00:33:55-8#

Jürgen Rompf: Und erweitert nochmal wieder unseren eigenen Kurierdienst, der hier sowieso zwei Mal am Tag fährt. #00:34:02-0#

Michael Pieper: Also das ist eine spannende Sache. #00:34:03-5#

Jürgen Rompf: Aber dann, wie gesagt der Vorteil ist ganz einfach, dass man, es gibt genügend, die bestellen halt im Netz. Wenn die aber die Frage gestellt bekämen, hättest du es denn gerne auch vom Händler vor Ort, um natürlich den Einzelhandel nicht weiter zu schwächen, sondern eben auch den zu stärken oder zu erhalten, dann sind da glaube ich 9 von 10 der Meinung, ja klar, wenn ich dafür nicht mehr bezahlen muss. Und da am selben Tag mehrfach ausgeliefert wird von denen, kann ich am selben Tag bestellen und dann auch geliefert bekommen und selbst bei Amazon habe ich in der Regel immer mal einen Tag dazwischen. #00:34:35-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:34:36-1#

Jürgen Rompf: Also sind sicherlich dann, weil wir regional unterwegs sind, dann einen Tick schnell zu gleichen Preisen wie im Laden. #00:34:42-5#

Michael Pieper: Super. #00:34:43-0#

Jürgen Rompf: Aber auch wie gesagt beim Händler vor Ort gekauft, der dann die Gewerbesteuer auch an die örtliche Kommune nicht mehr zahlt und nicht gleich (unv.) #00:34:51-4# landet. Und mit den Geldern will man auch dann nachher seine Schule unterhalten müssen, seinen Kindergarten und seine Straßen unterhalten müssen #00:34:59-3#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:34:59-7#

Jürgen Rompf: Oder instandgesetzt bekommen. Erträge daraus werden auch genutzt, um karitative Einrichtungen wieder zu unterstützen. Insofern kann man nicht nur vor Ort bestellen zu guten Konditionen, super beliefert bekommen, also ein schneller Service, sondern tut vor Ort auch noch was Gutes. #00:35:16-0#

Michael Pieper: Also finde ich ein total spannendes Modell. Muss ich gestehen, kannte ich jetzt gar nicht. Kannst du es mir einmal nochmal nennen? Dann können wir es in die Shownotes hinterher reinstellen. #00:35:24-9#

Jürgen Rompf: Genau. Das heißt Lokaso und ich glaube die Website heißt auch dann so Lokaso.de Also, wenn man jetzt bei Google Lokaso eingeben würde, dann gibt es da schon Informationen. Das Ganze geht aber jetzt erst im Sommer geht das jetzt aber erst ans Netz. Da sind jetzt erstmal im Laufe diesen Jahres die ganzen Vorbereitungen getroffen worden #00:35:46-0#

Michael Pieper: Ah okay. #00:35:46-7#

Jürgen Rompf: Mit den ganzen Händlern, wer da mitmachen will und wie das Ganze so halt aussehen kann. Dass man nicht die Werbeveranstaltungen unterlaufen. Ich finde sogar total klasse da dran, dass man nicht nur die Chance hat über das Internet zu verkaufen und darüber später auch seinen eigenen Webshop abzubilden, #00:36:01-5#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:36:02-1#

Jürgen Rompf: Sondern, dass ich dann auch die Händler auch dann kennenlerne, die angeschlossen sind. Da haben sich neue Kontakte ergeben. Da haben sich neue Gemeinschaften, #00:36:10-4#

Michael Pieper: Super. #00:36:10-5#

Jürgen Rompf: Neue Netzwerke ergeben. Wie gesagt, da sind Händler dabei, die sind nun auch schließlich selbstständig, die haben auch ihre Privatrezepte, die können die über uns einlösen und nirgendwo anders. #00:36:18-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Super. #00:36:20-5#

Jürgen Rompf: Auch eine weitere Chance sich zu vernetzen und eben auch bekannt zu machen. Genau. #00:36:23-7#

Michael Pieper: Ganz viele Möglichkeiten. Klasse. Jürgen, das ist schon mal auch eine prima Empfehlung und ein prima Tipp. Zum einen gibt es von deiner Seite vielleicht noch einen anderen Tipp, den du den Apotheken, Apothekern so von heute mit auf den Weg geben magst? #00:36:43-8#

Jürgen Rompf: Also, wenn ich jetzt einfach nur einen Tipp geben würde oder irgendwas aus dem Hut zaubern würde, dann würde ich (unv.) #00:36:52-4# alle Unrecht tun. Die sind alle so lange am Markt, die sind alle so erfahren, die haben alle so viele gute Erfahrungen gemacht, die haben alle schon Aktionen unternommen und, und, und. Also ich erfinde nicht den Stein des Weisen. Wenn ich da was hätte, #00:37:07-0#

Michael Pieper: Okay (lacht). #00:37:07-5#

Jürgen Rompf: Etwas aus dem Hut zaubern würde, dann würden die wirklich auch über mich lachen, möchten sagen, was kommt denn der jetzt mit was Neuem? Ich erfinde ja das Rad nicht neu, aber (unv. simultan) #00:37:15-9#

Michael Pieper: Hast auch schon viele gute Sachen genannt. (lacht) #00:37:18-7#

Jürgen Rompf: Genau. Die Frage ist halt, wie lebe ich das? Und habe ich so die Haltung wie früher Einzelhandel war oder wie früher auch Chefs in Firmen waren, die hierarchisch organisiert waren, wo einer von oben was anweist und alle haben jetzt irgendwie mitzumachen oder sehe ich das eben familiärer, kameradschaftlicher, freundschaftlicher #00:37:37-1#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:37:37-1#

Jürgen Rompf: Und habe ich auch wirklich Interesse an jedem, der mir draußen über den Weg läuft, den irgendwie zu begeistern und (unv.) #00:37:44-3# kauft bei uns. #00:37:45-3#

Michael Pieper: Toll. Also finde ich nochmal einen super Tipp. Ist auch einfach mal eine Anregung, ob was der einzelne daraus macht, ist ihm überlassen, aber ich finde gerade das total wichtig und das ist branchenübergreifend denke ich in der heutigen Zeit kommt es auch zum Glück langsam, dass die Leute merken, dass ich sage mal, auch flacheren Hierarchien und auch dazu beitragen, dass die Leute sich ganz einfach identifizieren mit ihrer Arbeit, mit ihrem Unternehmen und dann auch anders motiviert sind. Also kann ich super nachvollziehen, kann ich nur begrüßen (lacht). Ist bei uns glaube ich auch ein bisschen so, geht auch in die Richtung. Und Jürgen, vielleicht noch, wenn wir dich nochmal einmal fragen dürfen. Gibt es noch eine Website oder so, die du empfehlen kannst oder ein Buchtitel oder so, wo du sagen kannst, hier da gibt es auch immer mal wieder eine Anregung oder so? #00:38:37-4#

Jürgen Rompf: Nein. (lachen beide). Da fällt mir, also unsere eigene Website ist klar ABC-APOTHEKE-SIEGEN.DE #00:38:48-6#

Michael Pieper: Die tun wir mit reinstellen. #00:38:48-5#

Jürgen Rompf: Die sicherlich, aber ansonsten jetzt zu sagen, oh da ist jetzt eine tolle Informationspresse, da muss man (unv.) #00:38:56-4# gucken oder so. Nein, habe ich eigentlich nicht. Vielleicht bin ich dafür aber auch noch zu jung im Markt, habe da noch zu wenig Erfahrungen. Ich habe mitbekommen, ich glaube Apotheke ad hoc, aber auch die Apothekenkammern haben auch schon mal ein paar Informationen. Ja, die Kliniken haben aber auch in der Regel alle gut gepflegte Homepages oder auch Informationsseiten. Die meisten zumindest habe ich festgestellt. (unv.) #00:39:24-1# alle, da kann man mal draufschauen, da gibt es auch bestimmte oder auch Synergien und nein ich bin zu jung dazu, zu kurz dabei, so muss ich sagen, um sagen zu können, so, da muss man jetzt immer gucken. Also für mich ist es fast jeden Tag hier immer alles neu und finde mich da noch so ein bisschen ein. #00:39:42-6#

Michael Pieper: Aber das passt. Das passt schon. Alleine jetzt Apotheke ad hoc können wir mit reinnehmen. Dieses Lokaso nehmen wir mal rein, dass die Leute sich das mal angucken. Das lässt sich prinzipiell auch übertragen das Prinzip. Also finde ich ein ganz spannendes Modell. Und eure Homepage wird natürlich auch nochmal genannt. #00:39:58-3#

Jürgen Rompf: Schön. Hat mich gefreut Michael. #00:40:00-4#

Michael Pieper: Jürgen, also ich bin erstaunt wie schnell die Zeit schon wieder umgegangen ist. Ich gucke gerade, wir haben schon ja wow. (lacht) Sind schon ein Weilchen dabei. Gibt es von deiner Seite noch irgendwas zu ergänzen? #00:40:11-6#

Jürgen Rompf: Nein. Abgesehen davon, dass ich zu viel Text neige und die Menschen aber nach 2, 3 Minuten abschalten, wünsche ich dir jetzt viel Spaß dabei, das zusammenzuschneiden. #00:40:21-4#

Michael Pieper: Nein, also ich fand es wirklich aufschlussreich. Da war viel Spannendes dabei. Und ich bedanke mich ganz herzlich bei dir für das schöne Gespräch und bleibe noch einen Moment dran. #00:40:35-4#

Jürgen Rompf: Ja. #00:40:35-4#

Michael Pieper: Ja, das war es für heute liebe Zuhörer. Bis zum nächsten Mal bei APOTHEKEN-FACHKREIS.FM Tschüss! #00:40:42-1#

Jürgen Rompf: Ja, vielen Dank und tschüss! #00:40:44-1#