Michael Pieper und Norman Glaser im Gespräch über Online-Marketing und die hohe Bedeutung einer guten Website im digitalen Zeitalter.

 

Apotheken Fachkreis Podcast


Textversion des Interviews

Michael Pieper: Herzlich willkommen zu APOTHEKEN-FACHKREIS.FM. Mein Name ist Michael Pieper und ich sitze hier mit Norman Glaser. Hallo Norman. #00:00:26-9#

Norman Glaser: Hallo Michael. #00:00:27-8#

Michael Pieper: Ja schön mal wieder mit dir hier zu sitzen und zu plaudern. #00:00:32-2#

Norman Glaser: Ist ja gar nicht so lange her, dass wir das letzte Mal zusammensaßen. (lachen beide) #00:00:35-6#

Michael Pieper: Mich freut das immer wieder. Ja wir wollen heute einfach mal über das Thema, ich sage mal Stichwort Online Marketing, aber im Konkreten auch mal ein bisschen erörtern zusammen. Ich als Apotheker habe eine Website, will mich positionieren, will auch online präsent sein. Was kann ich so machen? #00:00:59-9#

Norman Glaser: Ja. Internetauftritt, eigentlich so die Visitenkarte, die digitale Visitenkarte eines Unternehmens, also auch einer Apotheke und wenn wir, ist noch gar nicht so lange her, mal ein paar Jahre zurückdrehen, dann war es einfach nur wichtig eine Interseite zu haben, weil jeder eine hatte. #00:01:18-8#

Michael Pieper: Wahnsinn, wie schnell die Entwicklung jetzt (war?). #00:01:20-7#

Norman Glaser: Genau. Und man muss sich heute einfach ein paar mehr Gedanken machen, wenn die Internetseite zu meinem Erfolg in meinem Business beitragen soll. Und das erfordert, dass ich die Hoheit habe über die Website, also, dass ich in der Lage bin ohne Programmierkenntnisse die Angebote und Aktionen, aber auch Inhalte der Website selber verändern kann, also ich nicht angewiesen bin auf externe Spezialisten, die dann meinen Inhalt in 3 Tagen oder in 2 Wochen dann online stellen, sondern ich muss schnell auf den Markt reagieren können. Das muss eigentlich heute mal so ganz einfach gesagt eine Interseite leisten. #00:02:05-3#

Michael Pieper: Also, was früher, kann man ja mittlerweile sagen, schon zu Web 2.0, also Content Management, jemand setzt mir die Seite auf, das kann ich in der Regel wahrscheinlich nicht alleine machen, aber dann das Redaktionelle, also meine neuen Angebote einstellen, neues Bild, neues Teammitglied und so weiter, dass ich in der Lage bin, dass selber zu machen. Ja und so weit ist die Technik auch. #00:02:29-8#

Norman Glaser: Ja, also das ist auch eine ganz klare Empfehlung. Es gibt natürlich Angebote, wo ich selber eine Internetseite bauen kann. Wenn ich allerdings nicht so viel Ahnung habe von Grafik oder nicht so ein technisches Verständnis habe, dass ich das wirklich, wirklich kann, dass ich von mir sagen kann, ich kann eine Internetseite bauen, dann würde ich es wirklich outsourcen. Und das muss noch gar nicht teuer sein, aber ich würde unbedingt dafür sorgen, dass die Visitenkarte im Internet ein Repräsentant meines Unternehmens ist am Ende des Tages und genauso professionell rüberkommen muss wie meine Apotheke, in der ich täglich stehe. Das heißt, der Internetauftritt ist quasi der verlängerte HV-Tresen, wenn man so will #00:03:13-7#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). #00:03:14-2#

Norman Glaser: Und dann muss ich einfach dafür sorgen, dass das professionell aussieht. Und mein Tipp ist, es gibt da verschiedene Portale, die können wir gerne in die Shownotes packen, wenn man externe Spezialisten findet, die wirklich, wirklich für ein kleines Geld eine Internetseite bauen können, die alle Feature haben, die ich dann am Ende brauche für den Live-Betrieb und ich dann auch ruhigen Gewissens mit einem System selbst arbeiten kann, um die Internetseite am Laufen zu halten, um sie zu pflegen. Also nicht technische Pflege, sondern inhaltlich. #00:03:50-0#

Michael Pieper: Inhaltlich, so ein kleines Stichwort, Aktualität der Internetseite, die, wo das Angebot von 2011 drauf ist, ist dann auch keine gute Visitenkarte? #00:03:59-3#

Norman Glaser: Nein. Also wir sagen im Online Marketing tatsächlich auch, dass die Kunden zehn Mal schneller weglaufen auf der Website online wie im normalen stationären Handel. Das heißt, ist der Kunde einmal weg, hat er festgestellt, dass das Angebot 3 Jahre alt ist, was dort auf der Website ist, dann kommt der in Regel auch nicht wieder. Vielleicht, um die Telefonnummer rauszukriegen oder die Adresse der Apotheke, aber ansonsten war es das. Dann habe ich keinen wirklich produktiven Internetauftritt. Und das muss der Anspruch sein jedes Unternehmens, also nicht nur, gilt nicht nur für Apotheken, #00:04:36-0#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:04:36-7#

Norman Glaser: Sondern auch grundsätzlich für die Unternehmen, dass man sich heute die Frage stellen muss, was muss eigentlich mein Internetauftritt leisten, was, wo muss der mich unterstützen, wo muss er vielleicht sogar meine Prozesse vereinfachen, wo kann ich Geld einsparen? Wo kann ich vielleicht auch neue Geschäftsmodelle entwickeln und Geld verdienen. Also das sind alles Fragen, die ich heute an einen Internetauftritt stellen kann und stellen muss, aus meiner Sicht. #00:04:59-7#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). Wow. (lacht) #00:05:03-2#

Norman Glaser: Ja.  #00:05:03-7#

Michael Pieper: Geld verdienen das hört sich super an. (lacht) #00:05:06-0#

Norman Glaser: Das ist der Vertriebsmitarbeiter eines Unternehmens, der nie, keinen Urlaub hat und 24/7 erreichbar ist. #00:05:12-3#

Michael Pieper: Klasse. #00:05:12-9#

Norman Glaser: Also da muss ein Umdenken einfach stattfinden, wenn meine Internetseite keine Updates erfährt oder einfach auch technisch State of the Art ist, also zum Beispiel auf einem Smartphone vernünftig dargestellt wird. Also die Zugriffe #00:05:27-1#

Michael Pieper: Responsive Darstellung. #00:05:28-4#

Norman Glaser: Responsive Design, genau. Dann ist es schon problematisch in den nächsten Jahren auch, dass die User oder meine Kunden die Seite auch wirklich aktiv benutzen. Also vielleicht, um jetzt noch einfach was reinzuschmeißen in den Topf. Das ganze Thema Teilen von Inhalten. Also ist es wert, dass meine Inhalte geteilt werden? Und das Teilen von Inhalten ist nichts Anderes wie Mund zu Mund Propaganda oder eine Empfehlung eines anderen User an einen Freund oder in der Familie. Also wirklich Zeit nehmen und sich Gedanken machen, was erwarte ich eigentlich von meinem Internetauftritt und dann sich einen Profi holen. Das kann ein Solopreneur, das kann ein Einzelunternehmer sein, der das gerne macht, der da wirklich auch Ahnung hat und der mir dann hilft. #00:06:17-2#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). Denn eine Erkenntnis, die haben wir ja auch schon jetzt so in letzter Zeit nochmal so rausgearbeitet, ist, dass trotz Versandhandel und so weiter die Leute schon auch in die regionale Apotheke vor Ort gerne kommen, sich gerne da einfach beraten lassen, aber viele gucken einfach zuerst ins Internet und da muss man dann halt einfach wahrgenommen werden, also sozusagen noch vor der, bevor ich auf der Webseite bin, muss man mich ja auch erstmal sozusagen da finden im Internet. Was nützt mir das, wenn ich auf Seite 8 dann irgendwo auftauche? #00:06:54-3#

Norman Glaser: Ja das Internet ist das Rechercheinstrument Nummer 1. Also ich schaue eigentlich weniger in die Gelben Seiten, sondern ich gucke im Internet bei Google. Googel ich meine Apotheke in meiner Nähe, ganz einfach. Und, wenn ich dort die Adresse finden möchte, um dort hinzukommen, da reicht eigentlich ein Eintrag bei Google Maps. Also das wäre dann eigentlich schon erledigt das Thema. #00:07:15-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Ja. #00:07:16-3#

Norman Glaser: Aber und das ist ja das, was unseren APOTHEKEN-FACHKREIS so ein bisschen auch auszeichnet, wir schauen natürlich in die Zukunft und noch ist das Thema Versandhandel eher unterrepräsentiert im Markt, aber die Zahlen und ich erinnere an unseren Artikel, unseren Fachartikel von Amazon, die sprechen komplett dagegen, sich nicht um das Internet zu kümmern. Also jetzt ist ein guter Zeitpunkt einzusteigen und vor allem das Thema Internet oder Internetauftritt, Online Marketing in seine bestehenden Prozesse zu integrieren. #00:07:50-1#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:07:50-5#

Norman Glaser: Also es muss ein Bestandteil der täglichen Arbeitsroutine werden oder der Kommunikation der Kunden und Patientenkommunikation oder am Ende des eigenen Marketings. #00:08:01-0#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). Es gibt ja auch total viele Mischformen oder Möglichkeiten. Also, ob ich jetzt als Vor-Ort-Apotheker auch noch Versandhandel betreibe oder eine schöne, man sieht das ja immer mehr auch eine gute, smarte Vorbestellfunktion für Medikamente, die schon über WhatsApp oder direkt auf der Seite machen kann. #00:08:20-7#

Norman Glaser: Ja. Es gibt richtig abgefahrene Webseiten von Apotheken, die sich wirklich Gedanken machen und das freut mich natürlich auch, wenn wir sowas finden, die sich wirklich Gedanken machen, wie kann ich meinen Kommunikationsweg aus der Apotheke verlängern in die digitale Welt. Und da ist das Smartphone, wir haben jetzt eigentlich alle eine Smartphone bis auf vielleicht 1 oder 2 Prozent. #00:08:45-4#

Michael Pieper: Von 5 bis 90 Jahre würde ich sagen, (lachen beide) sind alle dabei. #00:08:49-4#

Norman Glaser: Ja und da ist das Smartphone natürlich eine Brückentechnologie, ein Brückenmedium, das heißt, wenn ich aus der Apotheke raus bin, habe ich das Smartphone in der Hand, wenn ich zuhause bin habe ich ein Tablet oder einen stationären PC oder Mac und will dann natürlich auch über die Inhalte verfügen und ich glaube, die Herausforderung besteht einfach für eine Apotheke, wie schaffe ich es, dass die Kommunikation nicht abreißt, wenn der Patient oder Kunde meine Apotheke verlässt. #00:09:15-0#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). #00:09:15-7#

Norman Glaser:  Und wie kann ich das wirklich auch kosteneffizient gestalten. Also, ich kann natürlich Anzeigen schalten, alle 18 Einzelplakate der Stadt buchen und mich da in Unkosten stürzen und ich spreche dann auch gerne von der Hoffnungsfalle Marketing, weil es ja dann immer den angstmachenden Spruch gibt, wer nicht wirbt, der stirbt #00:09:37-7#

Michael Pieper: Ah okay. (lacht) #00:09:39-2#

Norman Glaser: Und man glaubt, man muss ganz viel Geld reinpacken in Marketing, um sichtbar zu sein, aber heute reicht, wenn man geschicktes Marketing macht, wenn man es wirklich clever anstellt, dann ist es keine Frage des Geldes. #00:09:53-6#

Michael Pieper: Und da fällt mir gleich noch ein anderer Aspekt in dem Zusammenhang ein, wo wir uns ja auch immer Gedanken machen. Denn alle Anzeigen, alle Plakate in der Stadt sagen mir noch nicht aus, wie viele Leute haben das denn wahrgenommen, was hat das jetzt wirklich gebracht und das ist ja jetzt, um nochmal wieder den Bogen zur Website zu spannen, da ganz, ganz klar nach- und auch relativ einfach nachzuvollziehen, auch für die Apotheker. #00:10:20-6#

Norman Glaser: Ja. Ich per se und ich komme ja aufgrund meines Kommunikationsstudiums, also Kommunikationsdesignstudiums auch vor allem ja habe ich quasi an meinen digitalen Händen Druckerschwärze #00:10:36-1#

Michael Pieper: (lachen beide) Ist ein schönes Bild. #00:10:37-7#

Norman Glaser: Und das heißt, ich will natürlich nicht, dass das Offline Marketing, wie soll ich sagen, ausklammern oder dagegensprechen. #00:10:48-7#

Michael Pieper: Ja klar. #00:10:48-4#

Norman Glaser:  Das will ich natürlich nicht. #00:10:49-3#

Michael Pieper: Nein, nein. #00:10:50-0#

Norman Glaser: Also es macht durchaus Sinn einen gewissen Marketingmix zu haben, aber was du natürlich ansprichst, das finde ich natürlich auch extrem wichtig, ist die Messbarkeit des digitalen Mediums. Das heißt, Messbarkeit bedeutet, ich weiß wie meine Kampagne performt. Man nennt das KPIs, also Key Performance Indicators, wo ich wirklich ablesen kann, wofür interessiert sich meine Zielgruppe und das ist natürlich eine unglaubliche Erkenntnis, weil ich lernen kann, was kommt besonders gut. Also, um mal ein Beispiel zu bringen. Ich veranstalte in meiner Apotheke vielleicht kleinere Seminare zum Thema gesunde Ernährung oder zum Thema Mutter, Kind, Schwangerschaft, ja das war jetzt ein Thema von mir in den letzten Monaten. Also nicht Schwangerschaft oder auch. #00:11:35-4#

Michael Pieper: (lachen beide) Papa werden. Vor allem, schon klar. (lachen beide) #00:11:39-5#

Norman Glaser: Und da kann ich natürlich schauen, wie kommen diese Seminare an. Ich kann von meiner Community erfahren, was interessiert die, ich kann aktiv nachfragen. Ich kann lernen wie ich diese Community, an mich binde klingt immer so fesselnd, so zwingend, aber wie verbinde ich mich mit den Menschen? #00:12:03-2#

Michael Pieper: Mit der genau, mhm (bejahend), hätte ich jetzt auch gesagt, ja. #00:12:05-3#

Norman Glaser: Genau. Wie verbinde ich mich mit den Menschen und lerne, was deren Bedarf ist? #00:12:10-5#

Michael Pieper: Absolut. #00:12:10-6#

Norman Glaser: Und das schaffe ich halt mit 18 Einzelplakaten nicht, mit den, die ich gestalte, die ich entwickle, aber, die mir dann nicht zurückantworten können und sagen, hey haben 50 Prozent der Leute gesehen, die vorbeigekommen sind. #00:12:21-7#

Michael Pieper: Im Grunde ist es ja, fällt mir jetzt gerade ein, ein bisschen ja auch so dieses Facebook Like Prinzip, also die sagen alle, okay jup, dann sehe, zack zack zack so viele haben geklickt, haben so und so lange, sind da draufgeblieben, also kann ich schon mal schließen, das war nicht ganz so interessant für die und im Großen hatte ich gerade den Gedanken, wenn wir jetzt eine Riesen-Reichweite haben, könnte man sogar jetzt von Frage zu Frage sehen, klick klick klick klick, da steigen welche aus, da steigen wieder welche ein, das finden welche interessant. Das ist ja Wahnsinn die Möglichkeiten sind da ja immens. #00:12:54-8#

Norman Glaser: Ja und das sind Basics, die ein, ich sage mal, normaler Internetauftritt heute mitbringt. Also ich kann am Ende des Tages wirklich sehen, wie viele Leute haben meine Seite besucht, welche Inhalte waren für die Leute interessant, welche Inhalte wurden von den Leuten geteilt. Also ich kann dort wirklich eine Super Analyse machen und auch dann, das sind ja immer die Gespräche, die wir mit den Apotheken haben, #00:13:16-6#

Michael Pieper: Mhm, mhm (bejahend). #00:13:16-7#

Norman Glaser: Wenn ich nur, in Anführungsstrichen, regional aktiv bin. Also auch dann macht eine Google Kampagne durchaus Sinn, um regional sichtbar zu sein. Wir haben ja teilweise Apotheken, wo ich 70 Mitwettbewerber oder Marktteilnehmer habe, um eine Zielgruppe zu bedienen. Also da kann ich wirklich nur empfehlen, selbst, wenn es nur, in Anführungsstrichen nur, eine regionale Vermarktung, regionales Marketing ist, dann unbedingt auch auf das Thema Internet zu setzen und das in mein Marketing, meine Vermarktung zu integrieren. Das finde ich extrem wichtig. #00:13:57-3#

Michael Pieper: Vielleicht kannst du das nochmal kurz erklären. Also du hast Google Kampagne, du meinst jetzt Google AdWords zum Beispiel? Also da quasi auch eine, es ist eigentlich auch eine Anzeige, die man kauft, die aber dann nicht draußen auf dem Plakat oder in einer Zeitschrift ist, sondern dann halt auch in der Suchmaschine dargestellt wird. #00:14:13-0#

Norman Glaser: Ja. Also ohne da zu tief reinzugehen jetzt, weil wir so einen Rahmen sprengen, kann ich 2 Dinge tun. Ich kann einmal eine Onpage Optimierung machen mit meiner Website, wo ich quasi an meinem Content Management System, an meinen Inhalten, an meiner Website selber Hand anlegen kann und hier das Ranking von Google positiv beeinflussen kann. Und das andere ist die Offpage Optimierung  #00:14:37-7# [————————- Statt Offpage Optimierung -> bestimmt Keyword Analyse gemeint? ————————-], wo ich im Grunde mit den Tools von Google arbeite und sogenannte Keywords, also Schlüsselwörter definiere, unter denen ich gefunden werden möchte und da gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten wie ich das Ganze einstellen kann, wie ich das Ganze optimieren kann, vor allem wie ich mich regional positionieren kann, weil das, was Google ja heute macht, Google trackt ja deinen Standort, wenn du zuhause bist und dort nach, was weiß ich nach Pizza oder nach Pasta suchst, dann weiß Google, dass du die nicht in Berlin suchst, sondern, dass du die in Amorbach oder in Würzburg oder in Laichingen suchst. #00:15:13-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Ja, ja, ja, ja, ja.  #00:15:16-2#

Norman Glaser: Also da könnte man mal noch einen eigenen Podcast zu machen.  #00:15:18-5#

Michael Pieper: (unv.)  #00:15:18-9# Absolut. Ich meine, wir schrauben uns da jetzt in ungeahnte Tiefen hinein, aber dann haben die Zuhörer vielleicht das auch einfach jetzt schon mal so gehört und nehmen schon mal dieses Aha, Google AdWords, okay, auch nochmal mit, aber wir halten mal fest. Erstmal auf jeden Fall eine gut gepflegte, aktuelle Website aufbauen, um eine Präsenz online zu haben, wäre einfach erstmal so Schritt 1 und dann lieber sich nicht zu viel vornehmen, sondern lieber das, was man halt gut pflegen, gut aktuell halten, auf Aktionen aufmerksam machen und da sind wir ja dann auch vorbeigekommen, quasi zu analysieren, also einfach sich anzuschauen, da gibt es ja ganz einfache Ansichten, wie man dann gucken kann, aha so und so viel haben auf das und das Angebot reagiert, haben den und den Beitrag gelesen. Also mache ich vielleicht auch noch mehr in die Richtung, also auch da Einfluss zu nehmen. #00:16:17-4#

Norman Glaser: Ja also, um es ein bisschen konkreter zu machen. Ein gutes Content Management System ist WordPress, also wer sich damit beschäftigen möchte oder wer jetzt mit einem Profi arbeiten möchte, der einem eine Auswahl gibt an unterschiedlichen, es gibt unzählige, auch gute und bis hin zu professionellen Programmen, klar. Aber ich würde ganz klar WordPress empfehlen, weil ich dort über unzählige Plugins verschiedene Funktionalitäten anbinden kann und wenn mir in einem halben Jahr irgendwas einfällt, was ich unbedingt haben möchte und geschützten Benutzer- oder Kundenbereich auf der Website, dann kann ich das über Plugins wunderbar und einfach einbinden ohne, dass es mir jedes Mal ein großes Budget kostet. #00:17:00-5#

Michael Pieper: Muss nicht wieder von vorne anfangen, eine neue Seite aufbauen, sondern man kann das immer schön je nach Bedarf erweitern. Hast du nicht auch mal erzählt, dass das mittlerweile, dass die meisten Websites weltweit #00:17:10-4#

Norman Glaser: Ich glaube ein Drittel oder sogar noch mehr, also das ist, also WordPress ist da wirklich Vorreiter. Man muss es halt pflegen, also man sollte natürlich immer regelmäßig Updates machen, also da kommen wir jetzt auch schon wieder technisch in die Tiefe, aber WordPress ist auf jeden Fall ein wirklich cooler Hack, also, dass man wirklich auch nochmal sich darauf konzentriert. Das ist auch super smart zu bedienen von der Benutzeroberfläche im Backend, also, um die Seite zu pflegen mit Inhalten, mit Texten, mit Bildern zu pflegen. #00:17:40-3#

Michael Pieper: Das, was ich als Apotheker dann auch beeinflussen kann. #00:17:43-1#

Norman Glaser: Selbst machen kann ohne zu programmieren. Also das wäre die eine Geschichte. Dann würde ich, könnte man auch eine eigene Podcast-Folge machen, unbedingt E-Mail Marketing einsetzen. Wir können es eigentlich in jeden Fachartikel reinschreiben, weil das so ein extrem wichtiges Thema ist, obwohl es eigentlich so ein altes Medium ist, E-Mail, aber es ist das einzige Medium, wo ich direkt pushen kann in den Posteingang des Kunden, des Patienten einer Apotheke. Also das schafft auch Facebook nicht, also die sozialen Netzwerke, da gehen meine Informationen eher unter oder werden gar nicht gerankt im Newsfeed von Facebook, sondern wirklich E-Mail Marketing machen und das in die Website einbinden, geht super easy. #00:18:28-7#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:18:28-8#

Norman Glaser: Eine tolle Empfehlung ist das Programm Mailchimp, können wir auch in die Shownotes setzen. Ist glaube ich bis zu einer gewissen Anzahl von Abonnenten kostenlos. Also da sieht man schon, man muss nicht wirklich viel Geld ausgeben, man kann das wirklich mit einfachen Dingen machen. #00:18:43-7#

Michael Pieper: Nicht viel Geld und nicht viel Zeitaufwand, denn das ist ja auch immer so ein begehrtes Gut und dich habe ich auch so kennengelernt als jemand, der auch draufsteht, die Prozesse #00:18:53-2#

Norman Glaser: Prozessoptimierter Optimierer (lacht). #00:18:55-1#

Michael Pieper: Selbstoptimiert und auch die Prozesse optimiert. Das heißt minimal Aufwand, maximal Ertrag sozusagen, also das heißt, man darf, muss auch keinen als Apotheker jetzt auch keine Angst haben, oh Gott, wann soll ich das noch alles machen, sondern einmal den Aufwand betrieben, das einzurichten, zu verstehen und dann ist es eigentlich ein Selbstläufer. Klar, dann muss ich mir mal ein bisschen Zeit nehmen, um redaktionell einzugreifen, das heißt, wenn ich jetzt ein neues Produkt bewerbe oder so, das dann auch (unv.) #00:19:22-2#, aber das ist dann auch jetzt nicht viel Aufwand. #00:19:24-5#

Norman Glaser: Ja. Also ich glaube, was man gut lernen kann in der heutigen Zeit in Sachen Produktivität ist, man muss nicht alles selber machen, also man muss nur wirklich Leute kennen, gute Leute kennen, die das für einen erledigen. Man muss so ein paar Eckpunkte kennen, so wie ich jetzt gesagt habe, WordPress Instanz würde völlig reichen für eine Apotheke, egal wie groß die Apotheke ist. Mailchimp ist ein sehr guter E-Mail Client oder E-Mail Marketing, also eine sehr gute E-Mail Marketing Software, mit der ich vor allem auch wunderbar Auswertungen machen kann, die ich vor allem auch verstehe. #00:19:57-8#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). #00:19:58-4#

Norman Glaser: Also, wo ich dann auch Rückschlüsse ziehen und lernen kann und sehen kann, welche User sind da besonders aktiv und lesen wirklich jeden Artikel von meiner Seite und dergleichen. Auch diese Double Opt-In Geschichte ist natürlich ein Riesen-Thema. #00:20:13-2#

Michael Pieper: Könnte man wahrscheinlich auch nochmal so ein Stichwort Newsletter und was das mit sich bringt, könnten wir, werden wir denke ich, auf jeden Fall nochmal eine Folge zu machen. #00:20:20-7#

Norman Glaser: Ja. Also das sind so die wichtigen Eckpunkte, um mal zu sagen, jetzt haben wir mal über die Basics gesprochen. Weil das Produzieren von Inhalten ist natürlich dann auch nochmal eine Geschichte und das ist das, was ich vorhin meinte, das Thema Internetauftritt oder Internet, Online Marketing, muss nach meinem Verständnis einfach so in die Tagesroutine mit eingebaut werden, also das muss eigentlich im Tagesgeschäft eine Rolle spielen. Und wenn ich das regelmäßig mache, dann dauert das 5 Minuten, 10 Minuten, also täglich im Schnitt. Das ist nicht wirklich zeitaufwendig und steht dann in einer großartigen Relation zu dem, was das Internet für mich am Ende tun kann, indem es mir mehr Kunden, besorgt hätte ich jetzt fast gesagt, mehr Kunden zu mir führt oder auch Kunden bei mir hält, weil die Kunden mich interessant finden, meine Angebote interessant finden und weil es natürlich auch eine Reichweite schafft im Internet. #00:21:20-1#

Michael Pieper: Schafft eine Reichweite, bietet auch den Kunden, das ist ja heute auch, jetzt wieder ein ganz neuer Aspekt, aber fällt mir jetzt gerade nochmal ein, der Rückkanal, also ich bin nicht nur der Sender von Informationen, sondern empfange auch Informationen von meinen Kunden, das heißt, die schreiben vielleicht einen Kommentar oder geben in irgendeiner Form auch nochmal zu verstehen, was sie mögen. Also man bleibt, wieder das Stichwort Verbindung, in Verbindung mit seinen Kunden. #00:21:47-2#

Norman Glaser: Ich glaube, das ist auch ein schöner Hinweis, das heißt, ich muss mir überlegen, welche Interaktionen, welchen Dialog möchte ich mit meiner Zielgruppe führen und welche Informationen brauche ich von meiner Zielgruppe, um wirklich ein großartiges Angebot zu machen. Also nicht nur das Produkt als solches in der Apotheke in den Vordergrund zu stellen, sondern natürlich auch den Service der Apotheke, also die Beratungsleistung, das Thema Informationsangebot in den Vordergrund stellen. Das ist eigentlich, das wäre ein guter Gedanke, wenn man auf dem nochmal so ein bisschen expandieren würde, um das Internet für sich zu entdecken als Plattform für seine eigene Kundschaft, Patienten, Zielgruppe. #00:22:37-7#

Michael Pieper: Okay. Norman, die Zeit verfliegt wieder im Fluge. #00:22:44-5#

Norman Glaser: (lacht) Ja. #00:22:45-6#

Michael Pieper: Is immer wieder sehr inspirierend mit dir hier ein bisschen zu plaudern. Ich denke, das war es jetzt erstmal zu dem Thema. Haben wir mal einen kleinen Aufriss gemacht und können da ja nochmal dran anknüpfen. Ich glaube, da haben wir jetzt viele Abzweigungen geschaffen, um demnächst nochmal den ein oder anderen Podcast zu füllen. Ich danke dir recht herzlich für das schöne Gespräch. #00:23:08-5#

Norman Glaser: Vielleicht noch ein kleiner Aufruf am Ende #00:23:12-3#

Michael Pieper: Ja Aufrufe. #00:23:13-4#

Norman Glaser: Den Podcast zu bewerten bei iTunes zu bewerten #00:23:16-4#

Michael Pieper: Sehr gut. #00:23:17-5#

Norman Glaser: Und in die Bewertung uns ein ehrliches Feedback einzustellen, damit wir zum einen die Show noch besser machen können und zum anderen auch erfahren, was vielleicht für unsere Zuhörer interessant ist. Wir haben ja jetzt wirklich die Themen nur angerissen. #00:23:31-7#

Michael Pieper: Mhm (bejahend). Ja. #00:23:32-0#

Norman Glaser: Aber für uns ist es natürlich spannend, wo sollen wir tiefer einsteigen, was interessiert die Leute? Und da freuen wir uns natürlich über eine kleine Rezension und eine kleine Bewertung auf iTunes und das lassen wir natürlich gerne einfließen in die Show. #00:23:45-7#

Michael Pieper: Alles klar, okay. Super Idee. Also gerne bewerten, kommentieren, teilen und ja, wie gesagt, ich bedanke mich bei dir für das nette Gespräch und ich sage dann einfach mal, auf Wiedersehen, Ciao, bis nächste Mal! #00:24:01-9#

Norman Glaser: Ciao, bis dann! #00:24:02-7#